Europäische Krisenbewältigung und Wirtschaftliche Zusammenarbeit

Flaggen; ist ein älteres Bild, deswegen ist noch die britische Flagge zu sehen
Quelle: BMEiA

Schon vor der Corona-Krise zeichneten sich in südlichen Ländern eine schwierige Wirtschaftslage ab – von Italien bis nach Griechenland. Und diese Krise, welche sich vermutlich noch nur Krise der Europäischen Union entwickelt und im schlimmsten Fall der Anfang des Zusammenbruchs ist, wird die Lage in den sowieso schon wirtschaftlich schwächeren Ländern noch einmal verschlimmer.

Die europäische Solidarität ist schon durch die Covid-19 Krise stark angeschlagen, da die Hilfe für Italien und Spanien verspätet kam. Nicht nur aus wirtschaftlicher Sicht sollten Hilfs- oder Förderungsmaßnahmen gestellt werden, und nicht immer muss es nur um das finanzielle gehen. Was ich mir darunter vorstelle werde ich in diesem Artikel erklären.

Was Deutschland tun kann

Als das stärkste wirtschaftliche Land – gemessen am BIP in Europa – kann Deutschland mehr Hilfe leisten als nur durch das Einzahlen in Rettungsschirme oder ähnliches. Auch wenn es hilfreich ist um die Staaten etwas abzufangen, so ist dies keine langfristige Lösung. Förderung und Hilfeleistung durch wirtschaftlichen Rat – welcher jedoch nicht diktierend oder belehrend sein sollte – mit Experten aus beiden Ländern wäre ein Ansatz. Dabei müsste selbstverständlich die kulturellen Hintergründe, Arbeitsgewohnheiten und vieles weiteres in betracht bezogen werden. Ebenso wie regionale Differenzen, um einen möglichst effektiven Wiederaufbau zu gewährleisten.

Idealerweise sollten auch die Menschen vor Ort miteinbezogen werden damit nicht von Oben herab „kommandiert“ wird. Den Einheimischen muss zugehört werden und am Wiederaufbau beteiligt werden. Programme wie Erasmus+ können dabei helfen, und sollten auch auf Erwachsene erweitert werden.

Falls, zum Beispiel, gewisse Fähigkeiten erst noch erlernt werden müssen für höher qualifiziertere Jobs, dann könnte eine Art Austausch erfolgen in der ein Ausbilder von Deutschland zu der Region kommt oder die Individuen nach Deutschland um sich weiterzubilden und das Wissen dann in ihrer Heimat weiterverbreiten und eventuell selbser durch das Land reisen. Natürlich kann die Ausbildung noch verschieden gestalten werden, da nun mit dem digitalen Zeitalter auch das E-Learning einer Option wird, doch wie bei vielen anderen Themen ist es stark abhängig von anderen Faktoren.

Jugendprogramme wie Erasmus+ hingegen könnten stärker genutzt bzw. beworben werden damit jeder Jugendliche in Europa die Gelegenheit hat diese Erfahrung machen zu können. Dabei ist der kulturelle und sprachliche Austausch ein positiver Nebeneffekt.

Programme dieser Art allein reichen natürlich nicht aus, auch der politische Wille muss da sein um die Wirtschaft zu stärken. Wie vorhin schon erwähnt geht es dabei um die Mitbeteiligung der Menschen vor Ort und damit viel Partizipation. Dadurch wäre es ein Ansporn für alle Mitzuwirken und Mitzugestalten.

Aufgabe der EU

Das Programm kann auch von anderen EU-Mitgliedern, bzw. anderen europäischen Ländern, angenommen werden und somit als Ausbildungs-Netzwerk erweitert werden. Als supranationale Union könnte die EU es koordinieren und dadurch vereinfachen.

Quasi eine Art Bindungsglied um auch Streitigkeiten zu schlichten oder Kritik entgegenzunehmen um das Netzwerk dadurch zu verbessern.

Sehr wahrscheinlich ist der Aufbau noch etwas komplexer, so wie vieles heutzutage, doch auch wenn es eine kurze Beschreibung ist, hoffe ich doch dass es einen groben Überblick gibt.

Zukünftige Zusammenarbeit und Krisenbewältigung

Bezüglich der Krisenbewältigung lohnt es sich mehr dieser Netzwerke aufzustellen die nicht nur wirtschaftlicher, sondern auch kultureller und damit sozialer Natur sind. Ein schon von mir vorgeschlagenes Gesundheitssystem – Healthline Europe – wäre noch eine andere Idee um dies zu bewirken. Stärkere Vernetzung und Entzentralisierung könnten somit auch Krisen verhindern oder abmildern.

Nicht alles muss über die EU gehen, da auch Institutionen unabhängig operieren können. Eine andere Herangehensweise wäre die Vernetzung von bereits bestehenden Behörden oder Organisationen die es so dann organisieren und koordinieren. Sollte es je realisiert werden, dann gibt es also eine Menge an Optionen wie es durchführt werden kann.

Anmerkung

Spätere Artikel werden eventuell auf die älteren nochmal eingehen und/oder ergänzen. Manche Ergänzungen werden kürzer sein, andere können länger sein.

Veröffentlicht von thomasbaroque

Ich schreibe über politische, wirtschaftliche und wissenschaftliche Themen. Meine eigenen politischen Ziele ebenso. / I write about politics, the economy and science (my English isn't that good, though). My own political goals and ideas as well.

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