Festival der Kulturen (kontinuierlicher Beitrag)

Eine Idee für einen Nationalen Feiertag um Integration, Verständigung und gegenseitiges Lernen zu verstärken. „Tag“ ist hier jedoch relativ, da eine Woche von der Länge her mehr Zeit hergibt als wenn es nur ein Tag lang stattfinden würde.

Ursprung der Idee

Die Idee für ein Kulturfestival kam, als ich vom Jazzfestival „Jazz des Cinq Continents“ (Jazz der Fünf Kontinente) in Frankreich gehört habe. Ebenso war der „Karneval der Kulturen“ in Berlin ein großer Einflussfaktor in der Entstehung der Idee.

„Wenn es so etwas in Berlin und Frankreich gibt, wäre es dann nicht möglich dies auf die gesamte Bundesrepublik auszuweiten indem auch Individuen das Festival mitgestalten können?“

Nach einer Weile des überlegens wie lange es sein soll und wie es am besten organisiert werden kann, bin ich auf diese Kulturwoche gekommen. Ich werde es relativ kurz halten und möglichst kompakt erklären.

Organisation und Ablauf

Klar ist: ein Festival dieser Größe, und dazu noch als Feiertag, muss gut organisiert sein und einen Ablauf haben – auch wenn es nicht unbedingt in der Form eines festen Programmes ist – damit alles möglichst reibungslos abläuft.

Individuen, Restaurants, Unternehmen oder andere Gruppierungen können hierbei einen Stand eröffnen und über ihre Kultur und/oder Geschichte erzählen. Für internationale Unternehmen wäre es eine Gelegenheit zu zeigen, wie sie Geschäfte in anderen Ländern schließen und was sie beachten müssen. Auch internationale Organisationen können von ihren Erfahrungen berichten und einen Einblick in anderen Kulturen liefern.

Für andere ist es eine Option heimisches Essen – ob traditionell Deutsch oder von anderen Ländern – vorzustellen und quasi eine Heranführung durch die Küche zu schaffen. Infotafeln und/oder Flyer an diesen Essständen wären eine Weise um es zu tun, auch wenn das Kernanliegen auf den gegenseitigen Austausch durch Gespräche liegt.

Die Kulturwoche ermöglicht eine tiefere und intensivere kulturelle Verständigung und fördert auch das Gemeinwesen. Des Weiteren wird jedem Individuum die Möglichkeit gegeben, sich über seine/ihre eigene Kultur zu informieren und zu zelebrieren.

Die bereits erwähnten Essstände haben durchgehend geöffnet, wie es auch bei Wochenmärkten der Fall ist. Ein Musikprogramm mit verschiedenen Künstlern, sowie andere Projekte über Kunst in seinen verschiedenen Formen, wird von den Gemeinden erstellt – am besten auch durch Diskussionsrunden mit den Bürgern ein paar Monate vor dem Festival. Menschen die in dem umliegenden Dörfern leben sollten so gut wie es geht miteinbezogen werden, oder auch per Internet-Livestream sich zuschalten können.

Von Vereinen bis zu Schulen gibt es viele Möglichkeiten dies zu erzielen, und ich bin davon überzeugt dass, wenn man den Gemeinden genug Ressourcen zur Verfügung stellt, sie das meiste selbst organisieren können. Die Ausführung kann etweder durchweg direkt-demokratisch sein, indem das meiste dezentralisiert auf Vereine, Schulen, u.a. übertragen wird; oder es finden Diskussionsrunden statt die die Entscheidungen des Gemeindeorgans beeinflussen (stark zentralisiert, dennoch demokratisch). Es kommt auf die regionalen Umstände an, da sich auch dort Variationen in der Planung ergeben können.

Kulturvergleiche durch Gespräche wird die eigene Wahrnehmung verstärken, und das nächste mal im Ausland kann das Wissen angewendet werden – oder wenn man mit einem Touristen der in Deutschland Urlaub macht ins Gespräch kommt.

Schlusssatz

Wie Sie im Titel sehen können, ist dieser Artikel „fortlaufend“, d.h. wenn ich eine neue Idee oder Ergänzung habe, dann füge ich sie per Addendum unter dem Schlusssatz zu.

Veröffentlicht von thomasbaroque

Ich schreibe über politische, wirtschaftliche und wissenschaftliche Themen. Meine eigenen politischen Ziele ebenso. / I write about politics, the economy and science (my English isn't that good, though). My own political goals and ideas as well.

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