In diesem Blogeintrag stelle ich Ihnen ein alten Reiseführer vor (vermutl. zw. 1930-1945) der 5 Rundfahrten beinhaltet! Wenn Sie eine kleine Reise zurück in die Zeit wollen, und wissen wollen ob die eine oder andere Gaststätte auch noch heute existiert, dann sind Sie hier richtig. Auf geht’s in vergangene Zeiten, als die Telefonnummern noch zweistellig waren. Unter jedem Bild steht auch der Text nochmals geschrieben, zum einen weil manches in altdeutscher Schrift ist die nicht für jederman lesbar ist, um zum anderen weil die Bilder eventuell länger brauchen zum Laden und damit zumindest für die Information schonmal gesorgt wäre. Am Ende dann wieder alles als PDF-Format, wie gewohnt.
Wenn etwas in [ ] gesetzt ist, dann heißt es, dass es eine Abkürzung war und ich es vervollständigt habe um es schnell verständlich zu machen was gemeint war.

Finsteraarhorn (4.275 m), Lauteraarhorn (4.043 m), Schreckhorn (4.080 m), Rosenhorn (3.691 m), Mittelhorn (3.708 m), Wetterhorn (3.703 m), Trugberg (3.933 m), Aletschhorn (4.182 m), Mönch (4.105 m), Eiger (3.975 m) und Jungfrau (4.166 m)
(Bildquelle: Ricardo)
Das Rigi-Kulm Hotel, dass Sie auf der Postkarte sehen, existiert heute noch immer und wurde im Jahr 1816 eröffnet. Am Anfang hatte das erste Kulm-Gasthaus nur 6 Betten!
Hier ein Auszug aus dem Anfang der Geschichte dieses Hotels, den Rest davon können Sie auf der Website nachlesen (und vielleicht schafft es das Hotel auf ihre Bucket-List).
| Hotel Rigi-Kulm -> Über Uns Geschichte (1601-2022, hier nur 1601-1816) Quelle: https://rigikulm.ch/geschichte |
| 1601: Die erste Erwähnung Stadtschreiber Renward Cysat von Luzern erwähnt zum ersten Mal Kulm als den Namen des höchsten Gipfels der Rigi. Die Bezeichnung Kulm leitet sich vom lateinischen Wort «culmus» = Giebel, Spitze, ab. 1814: Bauvorbereitung fürs erste Gipfelhotel Der Arther Tuchschneider und Rigiführer, Joseph Martin Bürgi (1778 – 1833), beginnt mit den ersten Vorarbeiten für ein Gasthaus auf der Kulm (Holzfällen und Transport der Baumstämme auf die Kulm). Bürgi war Wirt des von ihm 1805 erbauten Hotels Krone auf Rigi-Klösterli. Im gleichen Jahre gingen ihm die Finanzen für die Weiterführung des Kulm-Projektes aus. 1815: Frühes Crowdfunding Heinrich Keller (1778 – 1862), der berühmte Zürcher Panorama-Zeichner, der oft bei Bürgi im Klösterli logierte, startete einen Spendenaufruf in Zürich für Bürgis Gasthausbau – mit grossem Erfolg: 971 Schweizer Franken wurden gesammelt, was heute rund Fr. 25’000.– entspricht. Mit diesen Mitteln konnte der Hausbau finanziert werden. Kurz darauf ging Bürgi erneut das Geld aus. 1816: Zahlreiche Geldgeber Zweiter Bettelbrief von Keller an einflussreiche Leute in den grösseren Schweizer Städten. 338 Gönner spendeten insgesamt 1400 Schweizer Fanken (heute ca. Fr. 36’000.–). Mit diesem Betrag konnte Bürgi die Hoteleinrichtung kaufen. 6. August 1816: Eröffnung des ersten Gipfelhotels Das erste Kulm-Gasthaus der Schweiz hat 6 Betten. Der Erbauer und die Arbeiter sind die ersten Übernachtungsgäste. 14. August 1816: Die Gäste kommen! Erster Eintrag im Gästebuch von 5 Hotelgästen: Verleger Sauerländer aus Aarau, Dr. Feer, Regierungsrat Zürrer; Herr und Frau Dolder. In dieser Saison trugen sich 294 Besucher ins Fremdenbuch ein. |
Hier Informationen zu den Zimmern, von dem teuersten bis zum günstigsten:
Eckzimmer zur Nord-/Westseite
Zwei Personen: CHF 328,- (= 354,11€)/Nacht
Eine Person: CHF 218,- (= 235,35€)/Nacht
Eckzimmer zur Südseite
Zwei Personen: CHF 308,- (= 332,52€)/Nacht
Eine Person: CHF 208,- (= 224,56€)/Nacht
Zimmer zur Südseite
Zwei Personen: CHF 268,- (= 289,33€)/Nacht
Eine Person: CHF 174,- (= 187,85€)/Nacht
Zimmer zur Nordseite
Zwei Personen: CHF 248,- (= 267,74€)/Nacht
Eine Person: CHF 164,- (= 177,05€)/Nacht
Keine Sorge, ich bin nicht gesponsert vom Hotel. Ich selbst könnte mir höchstens 2 Nächte leisten in der günstigsten Variante. Die Schweiz ist ja leider generell ziemlich teuer.
Aber falls es doch jemand vom Hotel das hier liest: über Geld lässt sich rede ヾ(^∇^)
(Quelle: https://rigikulm.ch/zimmer | Währungsrechner von finanzen.net, Stand: 18.11.2025 um 21:33 Uhr -> Genaue Uhrzeit und Datum deshalb, weil sich der Wechselkurs ändert)
Anmerkung: Falls Sie vorhaben, Hotels oder Gasthöfe zu besuchen die noch immer existieren – vor allem beim ersteren – dann fragen Sie gerne erst bei einem Reisebüro nach oder rufen dort direkt an. Aufgrund der Natur dieses alten Reiseführers ist vor allem Werbung für umliegende Gasthöfe, Restaurants und Hotels der Region drinnen.
Alpine Autorundfahrten
Nun zu der Hauptattraktion: dem kleinen Reiseführer „Alpine Autorundfahrten“ in der ein großer Teil Werbung für die lokalen Gasthäuser, Gaststätten und Hotels ist. Wer weiß, vielleicht existiert das eine oder andere auch noch bis zum heutigen Tage.
l. = links, r. = rechts, v. = vorn (bei den Rundfahrten, zumindest)
Vorder- und Rückseite

Die Vorderseite (rechts) zeigt den Titel des Heftes und das Titelbild zeigt Schloss Neuschwanstein in Bayern. Unterhalb des Titels ist noch ein Stempelabdruck sichtbar der sagt: „Autohaus Josef Kehle K.G. Füssen a. L. – Luitpoldstr. 1 – 700“.
Das a. L. steht vermutlich für „an der Lech“, der Fluss entspringt den österreichischen Alpen bei der Stadt Lech am Arlberg, im Bundesland Voralberg. Der Fluss fließt durch Bayern hindurch und mündet in der Donau. In Füssen selbst gibt es den Lechfall der 12 Meter in die Tiefe stürzt. Die Kaskade ist das Resultat von Erosion die über Jahrtausende das Gestein abtrug und die heutige Schlucht somit erschuf. Übrigens wurde hier am 26. Juni, 1866, das Denkmal für den König Max von Bayern (28. November 1811 – 10. März 1864) eingeweiht der der Vater von König Ludwig II. (25. August 1845- 13. Juni 1886) war.
Maximilian II. hatte ein enge Verbindung zur Region im 19. Jahrhundert und förderte die Erschließung der Region als Erholungsgebiet. Das Denkmal „zeigt eine Büste des Königs auf einem Sockel, von dem aus man einen atemberaubenden Blick auf den Lechfall und die umliegende Landschaft hat“ (Quelle: Der Lechfall und die Lechfallschlucht im Ostallgäu).
Laut der Website Firmenregister existiert noch das Autohaus Josef Kehle in 87629 Füssen.
Wenn es dasselbe, also vererbte in diesem Fall, ist wie auf dem Titelbild dann sind sie wohl von der Luitpoldstr. 1 in die Kemptener Str. 71 umgezogen. Laut Google Maps sind beide ca. 3 Minuten (1,6 km) Autofahrt voneinander entfernt.

Hier noch eine Radierung von Schloss Neuschwanstein, von der Website Kunstverlag Christoph Falk (Kaiserdamm 5, 14057 Berlin).
Zuletzt: Wussten Sie, dass vor Schloss Neuschwanstein ein anderes dort existierte?
Es hieß Burg Schwangau. Erstmals wurde sie im Jahr 1146/47 urkundlich erwähnt und zwar von einem Individuum namens Hiltipolt de Swanegowe (ca. 1125-1175) der im Dienste der Welfen gestanden haben soll. Des weiteren: „Die verfallene Burk ze Swango wurde bis 1307/08 zu der Doppelburg Vorder- (der Palas) und Hinterhohenschwangau (der Wohnturm oder Bergfried) ausgebaut. Nachdem 1535 die Augsburger Patrizierfamilie Baumgartner die Doppelburg erworben hatte, war diese bereits 1611 baufällig.“ (Historisches Lexikon Bayern)
Auf der Rückseite stehen schließlich Informationen zum Verleger:
Alleiniger Verleger: Josef Baur, Füssen, Kemptenerstr. 5.
Telefonnummer: 203
2. Auflage, 10.-15. Tausend.
Nachdruck verboten.
Ganz unten, mittig, steht: B. Holdenried’s Buchdruckerei (Inh. Gebr. Keller), Füssen.
Erste Seite und Seite 2 und 3 (Inhaltsübersicht)

Hier erstmal keine Übersetzung, weil auf S. 2 das (eigentlich) übersetzte steht. Siehe unten.

Bevor wir zum Inhaltsverzeichnis gehen, sehen wir uns die Übersetzung an.
Wenn Sie Zwei- oder Mehrsprachig sind, dann werden Sie vielleicht schon die Unterschiede entdeckt haben.
So heißt es in Zeile 1 von Seite 1: „The most interesting points, mountains, lakes, castles are marked in this booklett“ und auf Seite 2 wurde es extrem abgekürzt mit „In Klammern Berge, Sehenswürdigkeiten etc.“
Wäre es eine 1:1 Übersetzung gewesen, müsste es heißen: „Die interessantesten Stellen, Berge, Seen, [und] Burgen sind in diesem Heft gekennzeichnet.
Beim zweiten Satz ist soweit alles in Ordnung, es gibt nur die Abweichung „the most important sights“ (= die interessantesten Sehenswürdigkeiten) und „um alles in Ruhe betrachten zu können“ (= to observe everything calmly). In der Essenz wird aber dasselbe vermittelt: Es gibt genug Zeit (= sufficient time) um alles zu sehen (= important sights und in Ruhe). Im Deutschen gibt es aber noch einen dritten Satz der im Englischen fehlt: „Kein übermässiges Tempo“ (= do not drive excessively fast), vice versa gibt es das auch.
Der vierte Satz im Deutschen und der dritte im Englischen sind hingegen gleich.
Dann wieder ein Unterschied: im Englischen heißt es „By Route 5 staying over night in Meran or Bozen, Visum nessescarly“ während es im Deutschen heißt „Bei Route 5 Übernachtung im Meran“. Bozen wird also nicht mal erwähnt, was ziemlich merkwürdig ist da seit dem 4. Oktober 1881 eine Bahnstrecke zwischen Meran und Bozen existiert (35 Minuten fahrt mit dem Zug). Der Pass bei Route 5 wird hingegen bei beiden erwähnt.
Zur damaligen Zeit als Grenzkontrollen innerhalb Europas (und langes Warten) normal waren nicht ungewöhnlich. Dann wieder was im Englischen fehlt: „Gut erprobte Führer“
(= well experienced guides). Ist an sich jetzt nicht so wichtig, außer es wäre ein wichtiger Werbegrund für die lokale Bevölkerung gewesen oder einer Reiseagentur.
Der letzte Satz im Englischen und Deutschen mit den Wünschen der Reisenden sind nur anders formuliert. Bis auf die „jede andere Tour nach Wahl bei billigster Berechnung“ (= every other tour by choice at the most inexpensive calculation).
Dies nur die Merkwürdigkeiten die mir aufgefallen sind, warum dies so geschehen ist werden wir vermutlich nie nachvollziehen können, außer die Nachfahren von Josef Baur finden Tagebücher oder Notizen in alten Akten oder auf ihren Dachböden.
Nun zum Inhaltsverzeichnis
Inhaltsverzeichnis (S. 2)
Inhaltsverzeichnis (S. 3)
Schloss Linderhof (S. 15)
Karte Rundfahrt Füssen – Schloß Linderhof – Garmisch-Zugspitze (S. 16)
Zugspitzbahn (S. 21)
Karte Rundfahrt Füssen – Reutte – Gachtpass – Oberstdorf – Nesselwang (S. 22)
Gachtpaß (S. 28)
Karte Rundfahrt Füssen – Garmisch – Innsbruck – Telfs – Nassereith (S. 29)
Innsbruck-Mittenwald (S. 30)
Flexenpaß (S. 35)
Karte Rundfahrt Füssen – Fernpaß – Landeck – Arlbergpaß – Flexenpaß (S. 36)
Trisannabrücke mit Schloß Wiesberg (S. 37)
Altfinstermünz (S. 44)
Kurhotel Meran
Karte Rundfahrt Füssen – Innsbruck – Bozen – Meran – Landeck – Reutte – Füssen
Promenade in Meran (S. 47)
Brixen (S. 48)
Zur gefälligst Beachtung!
Machen die verehrten Fahrtteilnehmer noch besonders auf die angeführten HOTELS und GASTSTÄTTEN aufmerksam, die wir hiermit bestens empfehlen.
Seite 4 und Seite 5

Seite 4
Sehr lohnende Halbtagsausflüge
Füssen–Ruinen Freyberg-Eisenberg – Pfronten – Falkenstein 30 klm
Die Fahrt geht an den Hopfensee nach Hopfen – Hopferau – Eisenburg (berühmte Gockelbraterei) zu den Ruinen Freiberg – Eisenburg und über Pfronten weiter zur Ruine Falkenstein (herrlicher Aussichtspunkt). Die Rückfahrt geht über Widmar Weissensee (bez. Schönbichl, Vils, Füssen).
Füssen – Reutte – Plansee 45 klm
Diese Fahrt führt uns nach Reutte in Tirol und nach romantischer Bergfahrt an den herrlichen, bergumkränzten Plansee. (Dampfschiffahrt, Boot- und Kahnfahrt, Bad).
Rückfahrt auf demselben Wege.
Füssen – Reutte – Zugspitze und zurück 90 klm
Diese Fahrt führt uns ebenfalls von Füssen nach Reutte, jedoch weiter südöstlich, vorbei an der Ehrenberger Klause nach Heiterwang, Bichlbach, Lähn, Lermoos zum höchsten Berge Deutschlands zur Zugspitze. 2.964 Mtr. (Seilschwebebahn). Die Rückfahrt auf demselben Wege.
Urisee bei Reutte, Haldensee über den Gachtpaß im Tannheimertal auch sehr lohnend u. interessant.
Seite 5
Plansee bei Reutte Tirol
1.000 m ü[ber] d[em] M[eer]
Herrlichster Alpensee. Bequemer Halbtagsausflug per Auto, oder von Ulrichsbrücke mit der Bahn bis Heiterwang – Plansee, dann mit Motorboot herrliche Rundfahrt zum Hotel Forelle.
Nach Seespitze zurück, von hier zu Fuß oder mit Auto nach Reutte, oder zurück nach Heiterwang und mit Zug nach Reutte oder Ulrichsbrücke.
Reutte, Hotel „Tirolerhof“ am Bahnhof, woselbst Auskunft jedweder Art erteilt wird. Autos nach allen Richtungen.
Gottfriend Bunte,
Besitzer des Planseehotels,
Alpenhotel Ummerwald und Hotel Tirolerhof Reutte

Die Zeitung ist vom 23. Dezember 1933, und rechts unten das zweit letzte sagt: „Sporthotel Tiroler Hof / An den Weihnachtsfeiertagen 25. und 26. Dezember 1933 / Konzert mit Tanz! Kapelle Frauenholz wozu wir freundlichst einladen – Familie Gottfried Bunte.
Während der Feiertage Ausschank von bestem Weihnachtsbock. Aus der Küche die bekannten Tirolerhof-Delikatessen.“
(Quelle: Universität Innsbruck)
Info: Ein Hotel mit denselben Namen existiert auch heute noch, und es scheint sich auf Familien spezialisiert zu haben. Bei denen beginnt aber die Geschichte mit einem Café im Jahr 1954, also lange nachdem die Anzeige in der Zeitung oben geschalten wurde.
Wenn Sie dennoch Interesse haben, hier ist die Website:
https://www.hotel-tirolerhof.at/de/unser-hotel/ueber-uns/
Seite 6 und Seite 7

Seite 6
Hier haben wir mehr Glück und die zwei Anzeigen haben eine moderne Schriftart.
All drei Hotels sind in Reutte in Tirol, deshalb sparen wir uns hier eine Wiederholung.
Hotel Post
Telefonnummer 20.
—
Mod[ernes] Familienhaus mit neuerbauter Dependance
Fließ[end] Kalt- und Warmwasser. Zimmer mit Privatbad. Komfort.
Zentralheizungen, Garagen, Tankstelle, Terrasse und schattiger Garten.
Ausgangspunkt sämtlicher Post-Kraftwagenlinien.
Bes[itzer] Jos. Kustatscher
Info: Das Hotel Post scheint es heute noch zu geben. Es liegt in der Gemeinde Elbigenalp welches ein Bezirk von Reutte ist (Österreich). Seit 1926 ist das Hotel im Geschäft.
Von den Preisen her wäre es sogar für mich ganz erschwinglich, bei Interesse:
https://hotel-post.biz/hotel-2/
Seite 7
Hotel Hirsch
Modern einger[ichtet], 80 erstkl[assige] Betten vorigen Monats 1.80, Pension von Morgens 5.50 an. Südtiroler Spezialweine aus den edelsten Lagen. Mietauto und Fuhrwerk im Hause. Abfahrt sämtl[ichen] Postautos nach Füssen – Hohenschwangau – Gachtpaß – Tannheimertal – Oberjoch – Oberstdorf – Lechtal – Flexenpaß – Arlberg. Autobus Reutte – Plansee – Linderhof. Benzintankst[elle], Auto-Oele.
Besitzer: FRANZ KRAUS.
Info: Das Hotel Hirsch existiert auch noch und hat eine 400-jährige Geschichte.
Die Zimmer sind hier schon ein bisschen teurer, so ist ein Einzelzimmer ab €117 pro Nacht erhältlich und ein Doppelzimmer (Standard) ab €162. Das Restaurant kann auch gemietet werden für Events. Wie immer, bei Interesse gibt es hier mehr zu lesen:
https://www.goldener-hirsch.at/unser-haus.html
Urisee – Das schöne Ausflug-Ziel von Füssen
das malerisch gelegene, sonndurchwärmte Alpen-Seebad am Waldeshang. Wassertemperatur 18 – 22°. Belustigungen und Kahnfahrten. – Prächtiger Tiefblick auf Reutte mit seinen Bergen. Weitbekannter Alpengasthof mit Balkonzimmern und großer Sonnenterasse. – Pensionspreis ab M[ar]k 5.50.
Alpengasthof und Pension A. u. E. Turri Reutte, Tirol
20 Minuten von Bahnhof Reutte.
Info: Ich habe keine Ahnung, was A. u. E. bedeutet. Ich habe nur einen Artikel von der Zeitung „Ausferner Bote“ vom 6. Mai 1931 gefunden. Auch sehr interessant, deshalb teile ich den Artikel hier für die Neugierigen (13 Seiten):
https://diglib.uibk.ac.at/download/pdf/3502337.pdf
Der Urisee ist ein Bade- und Tauchsee, sowie der dritte See der den Ferienort Reutte umgibt. Das Wasser des Sees soll auch die „höchste der drei Qualitätsstufen der EU-Kommission“ erreichen und im Sommer bis zu 23 °C warmes Wasser haben.
https://www.tirol.tl/de/highlights/natur-landschaft/seen/urisee/
Seite 8 und Seite 9

Seite 8
Gasthoft z. schwarzen Adler Vils
Gut bürgerliches Haus. Schöne Fremdenzimmer.
Anerkannt gute Küche. Keine Südtiroler Weine.
Schattiger Garten. Herrl[iche] Spazierwege über Falkenstein, Alatsee, Lände.
Abstieg v. Aggenstein. Allgemein bekannte Touristen-Einkehr.
Zug- und Posthaltestelle in Vils.
Besitzer Hermann Holp, Vils-Tirol.
Info: Es könnte dieser Gasthof gewesen sein, allerdings ist von einem Holp keine Rede.
Der Gasthof ist 1711 entstanden und wird seit 2024 von Franz Vojts und seiner Frau Dora geführt. Gästezimmer gibt es hier aber keine, dafür viel Raum für Feierlichkeiten.
http://www.schwarzeradlervils.at/
Gasthof u. Pension Hopfensee
Direkt am See gelegen
Besitzer: Ludwig Eberle
Telephon öffentl. Hopfen
Herrlicher Ausblick auf die Gebirgskette.
Vorzügl[iche] Fremdenbetten. Ausgezeichnete Küche.
Löwenbräu hell u. dunkel.
1A Weine, Kaffee. 15 Fremdbetten.
Info: Direkt habe ich jetzt nichts gefunden. Am Hopfensee gibt es aber z. B. ein Hotel, dass nah am See ist (Hotel Landhaus Kössel – Peter Kössel oder Hotel San Marco).
Etwas weiter vom See entfernt liegt noch der Bauernhof Eberle, aber wie gesagt, nicht direkt am See gelegen. Hier trotzdem mal die Website: https://www.bauernhof-eberle.de/
Seite 9
Bahn- und Kurhotel Falkenstein Pfronten-Ried
Erstes u. grösstes Haus am Platze.
Zentralheizung, 50 Betten, schatt[iger] Garten, Liegebalkon, tägl[iche] Konzerte.
Küche u. Keller von Ruf, Eigene Hausschlächterei, Auto-Garage.
Telefon-Nr. 35 | Besitzer: Ludwig Drexel
Info: Leider nichts gefunden. Könnte was in dem archivierten Artikel von Simplicissimus vom 27. Juni 1910 (München) drin sein, aber die PDF-Date will nicht laden.
Konditorei-Cafe-Fuchs Pfronten-Ried
Erstes
Konditorei-Cafe am Platze.
Bekannt in (?) Konditorei und (?) Weine.
Konzert – Jazzband – Tanz
Telef. Nr. 16
Besitzer: Wilhelm Fuchs
Info: Nach über 100 Jahren, seit dem 11.11.2024, geschlossen (Allgäuer Zeitung).
Leider ist eine Paywall dazwischen und ich habe keine Option, nur für diesen Artikel z. B. 3€ zu zahlen.
Link: https://www.allgaeuer-zeitung.de/fuessen/nach-drei-generation-das-aus-pfrontener-cafC3A9-fuchs-schliesst-103601213
Seite 10 und Seite 11

Seite 10
Alpengasthof Pfrontner Hof – Pfronten-Steinbach
Der schönst gelegene Gasthof Pfrontens empfiehlt sich als behaglicher
Sommer- und Winteraufenthalt
Schöne Fremdenzimmer (25 Betten), Garten, und hübsche Veranda. Bekannt gute Küche, prima Bier und Wein. Autogarage. Bad im Hause.
Telefon-Nr. 33 | Inh[aber] J. Weixler
Info: Der Pfrontener Hof wurde im Jahr 1903/04 erbaut mit Fremdenzimmern, Stadel und Pferdeboxen. Eine Generalsanierung erfolgte 1986. Der Gasthof ist noch immer in Betrieb.
Website: https://pfrontener-hof.de/
Hotel und Pension Krone
Telephon 3 | Pfronten-Dorf
Gut bürgerliches Haus – Erstklassige Küche – Prima Bier u. Weine – Schönster, staubfr[eier] Garten am Platze – 20 Fremdenbetten, Autogarage mit Boxen.
Inhaber: Ernst Maier
Info: Das Alpenhotel Krone in Pfronten existiert ebenfalls noch immer, befindet sich aber in der mittleren Preisklasse (Einzelzimmer: 384€ pro Person für 3 Nächte + 3 Gang-Abend-Menü; Doppelzimmer: €322,50 pro Person für 3 Nächte + 3 Gang-Abend-Menü). 1775 wurde es erbaut und diente vermutlich zuerst als Amtshaus.
Link: https://www.allgaeuerurlaubsportal.de/allgaeu-infos/gemeinden-maerkte-und-staedte-im-allgaeu/ostallgaeu/pfronten/gastronomie_alpenhotel-krone/
Website: https://www.alpenhotelkrone.de/
Seite 11
Gasthof-Pension Freie Welt, Horn
bei Füssen-Allgäu | Telefon öffentl. Horn
Gut bürgerl[iches] Haus mit schatt[igen] Garten in ruhiger, staubfreier Lage mit herrlichem Rundblick auf die Gebirgskette und Königsschlösser Neuschwanstein und Hohenschwangau. Beliebter Ausflugsort von Füssen, in 1/2 Stunden erreichbar.
Ganjährig geöffnet. Pension von 4.50 und 5.50 M[ark].
Leo Hutter
Info: Die Pension scheint es nicht mehr zu geben, aber dafür habe ich eine alte Postkarte auf oldthing gefunden. Es kann natürlich auch sein, dass eine Umbenennung stattfand.
Link: https://oldthing.de/Horn-Gasthof-Pension-Freie-Welt-Leo-Hutter-0024714451


Gasthof in Pröbsten
Besitzer: Frau Steinacher
Bahnstation Weizern-Hopferau bei Mariahilf
Bahnstrecke Marktoberdorf – Füssen
Gemeinde Eisenburg. 30 Minuten zu den Ruinen Freyberg und Eisenberg.
Herrlicher Rundblick ins Gebirge.
Altbekannte, renommierte Gockelbraterei als Spezialität, prima Küche, (??) Wein und Bier.
Info: Das Gasthaus existiert noch immer und hat den Familienbesitz nicht verlassen.
Im Jahr 1916 wurde der erste gebratene Gockel von Agathe Steinacher serviert, der Urgroßmutter von dem heutigen Besitzer Josef Steinacher. Seit 1920 beherbergte der Gasthof Pröbsten Gäste aus München und Umland und der gebratene Gockel ist bis heute ein beliebtes Gericht dort. Das Gebäude selbst steht seit mindestens 1818.
Website: https://www.gockelwirt.de/geschichte
Brauerei und Gasthof Maria-Hilf-Speiden
Vielbesuchter Wallfahrts- und Ausflugsort. Von der Veranda selten schöner Blick auf die Allgäuer Alpenkette. Bahnstrecke Füssen-Markt Oberdorf 7 Minuten zur Bahn.
Anerkannt gute Biere aus eigener Brauerei.
Tel[efon] Öffentliche Speiden.
Besitzer: Otto Stolz
Info: Die Brauerei begann vermutlich um das Jahr 1698, das heutige Brauereigebäude wurde aber erst 1897 gebaut und im Jahr 1911 aufgestockt.
Im Jahr 1929 kaufte Otto Stolz aus Kempten die Brauerei und renovierte und modernisierte sie. Im Jahr 1963 legte Stolz die Brauerei still und 10 Jahre später verstarb er.
Von dem Jahr 1973 auf 2018 nach vorne gesprungen (gibt natürlich dort mehr zu lesen), wurde vor 7 Jahren der Brauereiladen mit Probierstube in der neu renovierten ehemaligen Gastwirtschaft eingeweiht.
Website: https://www.koessel-braeu.de/wissenswertes.htm
Seite 12 und Seite 13

Seite 12
Gasthof zum Wiesbauer
Besitzer: Josef Köpf
Bahnhaltestelle Hopfensee | Telefon Füssen 179
Schönst gelegener Aufenthalt am Hopfensee mit Blick auf die Alpenkette.
Angenehmer Spaziergang von Füssen aus eine kurze 1/2 Stunde. Vorzügliche Küche,
Weine und Biere bie mäßigen Preisen. Jederzeit frischen Kaffee, Milch und Rahm.
Eigene Landwirtschaft. – Fremdenzimmer, große Aussichtsterasse, Badegelegenheit, Autogarage. Richtung Ludwigstr., Maria-Hiferweg.
Info: Der Gasthof Wiesbauer heißt inzwischen Landhotel und Gaststätte Wiesbauer.
1928 wurde der Gasthof von Josef Köpf eröffent, damals fünf Zimmer die er an Durchreisende und vereinzelt an Urlauber vermietete. Diese Mehreinnahmen halfen auch beim Wiederaufbau von einem Brand der den kompletten Bauernhof zerstört hatte im Jahr 1910. Bis 1946 war er Herr des Wiesbauers, ab da übernahm dann sein Sohn Gregor Köpf.
Im Jahr 1964 übergab dann Gregor Köpf das Anwesen an sein Sohn Otto Köpf. Die Landwirtschaft gab Otto Köpf aber im Jahr 1994 auf, weil Landwirtschaft und ein Gasthof gleichzeitig zu betreiben ein enormer Zeitaufwand war. Im Jahr 2001 übernahm Otto’s Sohn Hermann Köpf den Wiesbauer und leitet es noch bis heute.
Website: https://www.landhotel-wiesbauer.de/
Weinrestaurant Seeleuten
Bahnstation Seeg
Besitzer: Josef Schmid, Telefon Seeg Nr. 48
Beliebter Ausflugsort. Herrlicher Gebirgspanorama.
Fremdenzimmer. Gute Küche. Prima Weine.
Info: Heutzutage heißt das Weinrestaurant Panoramas. Vor über 110 Jahren legte Josef Schmid den Grundstein indem er eine Weinwirtschaft errichtete im Jahr 1909 und noch im selben Jahr eine Pension und Restaurant eröffnete. Die Ehe von Josef Schmid und Theresia Henkel blieb kinderlos, weshalb seine Nichte Magdalena Schmid es weiterführte.
Von 1985 bis 2015 leiteten Josef und Gabriele Wanner das Panoramas, seit 2012 ist es ein Landhotel. Seit 2015 haben die Brüder Magnus und Florian das Landhotel übernommen.
Website: https://www.panorama-allgaeu.de/de/hotel/geschichte/
Seite 13
Hotel Neue Post
Füssen im Allgäu
Altbekanntes, modern umgebautes Haus, 70 Betten, fliessendes kaltes und warmes Wasser, Zentralheizung, Autohalle, Boxen,
SPEISESAAL VERANDA GARTEN
Telefon-Nr. 56, Tel.-Adr. Nothhaft, Füssen.
Besitzer: Lorenz Nothhaft
Info: Das Hotel, das hier gemeint ist, wurde vermutlich im April 2022 abgerissen.
Die Allgäuer Zeitung berichtete am 14.04.2022. Leider mit Paywall.
Link: https://www.allgaeuer-zeitung.de/marktoberdorf/neue-post-in-biessenhofen-wird-abgerissen-was-wird-neu-gebaut-103505860
Stuben am Arlberg | 1409 Meter
Gasthof Alte Post
100 Betten | Autoboxen
Zimmer mit fliess. Wasser.
Info: Stuben gehört zur Gemeinde Klösterle und liegt auf 1410 Metern.
Als ich dort aber nachgeschaut habe, bin ich auf Aprés Hotel gestoßen das von der Hotelierfamilie Brändle seit dem Jahr 2002 geleitet wird. Zuvor hieß es „Gasthof zur Alten Post“, den neuen Namen erhielt es nach einer Renovierung und Erweiterung.
Website: https://www.aprespost.at/de/winter/familie-braendle/gastgeber
Cafe und Restaurant Waldruh Ehrwang
Besitzer: Engelbert Lochbihler
Beliebter Ausflugsort von Füssen aus in 45 Minuten erreichbar, prima Weine, Kaffee und Biere. Ausschank guter Alpenmilch, Post – Autobedarfs – Haltestelle, Fremdenzimmer, ruhige Lage.
Info: Status unsicher. Eventuell nun im anderen Eigentum und umbenannt in Sofa Cafe.
Mit dem Auto von Füssen in 42 Minuten erreichbar. Website: https://www.sofa-cafe.at/
Seite 14 und Seite 15

Seite 14
Parkrestauration Alterschrofen bei Hohenschwangau
bayerisches Hochgebirge – Im Schlosspark herrlich gelegen, sonniges Balkonzimmer 1 50 (keine Ahnung was das bedeutet). Pension 5.50-6.50 Mark. Prospekte.
Besitzer: E. Osterrieder
Info: Ich hoffe ich habe hier das richtige erwischt. Demnach gibt es noch das Hotel und als das Haus im Jahr 1900 errichtet wurde war es das erste in Alterschrofen. Damals noch hauptsächlich als Postkutschenstation. Allerdings war hier der Besitzer, zumindest seit 1936, Max Waldmann der vom Beruf her Bäckermeister war und die Gaststätte übernahm.
Der letzte große Umbau fand 1982 statt, weshalb – wenn es dasselbe ist – es wahrscheinlich lange nicht mehr so aussieht wie auf dem Bild oben und unten.
Website: https://www.hotel-waldmann.de/startseite/familie-geschichte

Foto von August Beckert (1893-1961); aufgenommen im Jahr 1950 (Quelle: Bildarchiv der Bayrischen Staatsbibliothek)
Füssen im Allgäu Tel. 37
Hotel zum Hirsch mit Nebenhaus
Fein bürgerlich. Freie Lage mit herrlicher Rundsicht.
40 Zimmer, 60 Betten. Fliessendes Wasser. Zentralheizung. Grosser Restaurationsgarten.
Münchner Hackerbräubier vom Fass. GRosse Garagen und Einzeln-Boxe beim Hotel.
On parle francaise. English spoken. (Franzözisch und Englisch wird auch gesprochen)
Besitzer: Joseph Schneider
Info: Das Hotel Hirsch ist auch noch bis heute im Betrieb. 1911 wurde es von Joseph Schneider erworben, der noch vor der Jahrhundertwende (1900) im berühmten Hotel Waldorf Astoria in New York gearbeitet hatte. Auch das Nebenhaus mit Englischen Garten und Springbrunnen hat er erworben. Schneiders Stiefsohn kaufte das Hotel im Jahr 1936 für 160.000 Reichsmark, während des Zweiten Weltkriegs wurde es aber beschlagnahmt.
Die letzte Erweiterung fand 2018 statt, hinzukamen 29 Zimmer, ein zusätzlicher Frückstücksraum und ein Keller. Wenn Sie noch mehr darüber wissen wolle, siehe Website.
Website: https://hotelhirsch.de/hotel/historie

Seite 15
Nach 15 Seiten kommen wir endlich zur ersten Rundfahrt! Los geht’s!
Runddfahrt Nr. 1 | Füssen – Oberammergau – Schloss Linderhof – Garmisch – Zugspitze – Füssen | Lohnende Tagestour: 150 km (Schloss Linderhof)
Ab Füssen (richtung Säuling 2.037 m, Tegelberg 1.881 m, Schloss Neuschwanstein und Schloss Hohenschwangau) Schwangau (Bannwaldsee), Buching, Trauchgau, Steingaden (Wieskirche, vorn Preissenberg) Echelsbacher Brücke, Rothenbuch, Saulgrub, Altenau (Sonneberg 1.621 m) Unter- und Oberammergau (Schnitzereien, Passionstheater, Marokko-Schlösschen, Kreuzigungsgruppe, Schloss Linderhof Ettaler Mandl 1.635 m), Ettal (Benediktiner-Kloser, Klosterbrauerei), Oberau, Farchant, Garmisch-Partenkirchen (Eibsee, Höllentalklamm, Rissersee, Partnachklamm, Zugspitze 2.964 m, Höllentalspitze 2.746 m, Hochblasse 2.707 m, Alpspitze 2.629 m, Hochwanner 2.746 m, Reintaler Schroffen 2.515 m, Dreitorspitze 2.764 m, Wettersteinwand 2.488 m, Schochen und Waxenstein 2.278 m), Grießen (Grenzübergang nach Österreich), Ehrwalder Schanze, Lermoos, Lähn (Daniel
2.126 m) Wängle (Grubigstein 2.108 m), Gartnerwand (Bleispitze 2.364 m), Bichelbach (Zingerstein 2.205 m), Heiterwang (Taneller 2.343 m, Heiterwangersee und Plansee, Ehrenberger Klause), Reutte (Stuibenfälle, Gernspitze), Musau (Schlicke 2.055 m), Ulrichsbrücke, Weißhaus (Grenzübergang nach Bayern), Füssen an.
Viel Vergnügen bei der Rundfahrt!
Seite 16 und Seite 17

Seite 16
Zeigt die oben beschriebene Route als Karte.

Seite 17
Gasthof zum Hirschen, Bichlbach
(Tirol) – Besitzer: Rudolf Gundolf
Altrenommiertes Haus. 12 ganz neu eingerichte
===== Fremdenzimmer, teils Balkon =====
Feiner Mittagtisch, sowie Kaffee- und Jausenstation,
Garage und Schell-Tansktelle
Info: Nur einen alten Zeitungsartikel vom 19. Mai 1937 gefunden, in der die Gastwirtin Klara Gundolf (vermutlich entweder Frau oder Mutter von Rudolf) verstorben ist.
Link: https://ulb-digital.uibk.ac.at/obvuibz/periodical/pagetext/3788998
Es könnte aber sein, dass es nun Ferienwohnung Hirschen ist, bin mir aber nicht sicher weil ich keine Historie finde wie bei anderen.
Website: https://hotel-hirschen-bichlbach.at/

Aus Zwischentoren
Bichlbach. (Frl. Klara Gundolf f.) Im Alter von 74 Jahren verschied hier nach längerer, schwerer Krankheit, versehen mit den hl. Sterbesakramenten, die weitum bekannte Gastwirtin „Zunr Hirschen“, Frl. Klara Gundolf. Die Verblichene wurde am Mittwoch früh aus dem hiesigen Ortsfriedhof zur letzten Ruhe gebettet. Sie ruhe in Frieden.
Gasthof und Pension „Zur Traube“
Bichelbach Ausfern / Tirol
Gut bürgerliches Haus mit 40 Betten und Bad. Elektrisches Licht. Schöne Glasveranda. Schattiger Garten. Eigene Meierei. Wiener Küche. Dependance mit Zentralheizung und fließendem Wasser. Sonnige Balkonzimmer mit wundervollem Fernblick auf das Gebirge (Zugspitze). Vollkommen staubfreie Lage. Privatauto.
BESITZER: JOSEF UND JOSEFA BEER.
Info: Vermutlich das „Gasthaus & Appartements Traube“. Keine Historie.
Website: https://www.gasthaus-traube.at/
Gasthof und Pension zum Thaneller
Heiterwang (in Tirol) am Plansee 1.000 m.
Ganzes Jahr geöffnet – Erstes Haus am Platze – Vorzügliche Küche und Keller
Autohaushaltestelle – Fremdenzimmer
Besitzer: Anna Singer – Telefon 2 Heiterwang
Info: Vermutlich das „Hotel, Gasthof, Restaurant Thaneller“.
Website: https://www.hotelthaneller.at/
Seite 18 und Seite 19

Seite 18
Hotel Haus „Wittelsbach“ Oberammergau
Das gute, moderne Familienhotel, gemütlich und preiswert.
Max Streibl.
Info: Das Hotel scheint nach wie zuvor zu existieren. Laut der Website seit „90 Jahren – 3 Generationen“, der Familienname ist aber nun Ternes und nicht Streibl.
Website: https://www.hotelwittelsbach.de/
Ein anderes Hotel, das zwei Stunden entfernt in Berchtesgaden steht mit denselben Namen, fällt aber weg laut einem Artikel des Berchtesgadener Anzeiger vom 10. Februar 2023: „Dem Umbau des Hotels ebneten die Mitglieder des Bauausschusses nun den Weg – und damit auch dem Wegfall der Hotelbetten. »Der Eigentümer möchte den Hotelbetrieb aufgeben und Wohnungen schaffen«, sagte Markus Hölzl, in der Gemeinde Berchtesgaden unter anderem für das Bauwesen zuständig. Das 29 Zimmer zählende Haus mit 64 Betten soll zu elf Wohneinheiten umgebaut werden, die Flächen von 73 bis 137 Quadratmeter aufweisen. 1118 Quadratmeter Wohnfläche würden durch den Umbau auf den drei Obergeschossen entstehen.“ (Quelle: https://www.berchtesgadener-anzeiger.de/region-und-lokal/lokales-berchtesgadener-land/berchtesgaden_artikel,-hotel-wittelsbach-will-betrieb-einstellen-_arid,767851.html)
Seite 19
Clausings Posthotel Garmisch
Zimmer mit fließendem Kalt- und Warmwasser. Zimmer mit Bad.
Heizbare Garagen. Zentralheizung. Hotelomnibus. Telephon 2031.
Gemütliche und stilechte Räume. Kaffe-Aussichtsterrasse. Werdenfelser Bürgerstube.
Erstklassige Butterküche. Bestgepflegte Weine Prima Biere vom Fass.
= = =
Das Hotel ist zentral gelegen, hat schönsten Ausblick auf das Zugspitzmassiv.
Vor dem Hause Haltestelle sämtliche Omnibusse: Nach Kreuzeck – Talstation, Wankbahn – Badersee – Eibsee, zur Höllentalklamm – Partnachklamm. 10 Min.
Fussweg zum Reichsbahnhof und Bahnhof der Bayerischen Zugspitzbahn – 15 Min –
zu Sportsplätzen. – Ältestes Haus am Platze, lobend erwähnt in der in- und ausländischen Presse. – Geschäftsstelle des Bayerischen Automobil-Club (A.v.D).
Info: Entweder existiert es noch heute, aber unter einem anderen Namen (Atlas Posthotel, Website hier: https://www.atlas-posthotel.com/) oder aber es existiert nicht mehr, da es in einem Online Handelsregisterauszug den Status gelöscht hat (siehe: https://www.online-handelsregister.de/handelsregisterauszug/by/Muenchen/HRA/43942/Clausings-Posthotel-Garmisch). Am 17.12.2001 wurde es aber erst eingetragen bzw. die Firma gegründet.
Über das Atlas Posthotel steht zwar was über die Historie (z. B. zuerst als Taverne erwähnt im 30-jährigen Krieg), aber nichts über eine Namensänderung oder dem Clausing.
Über Clausing habe ich aber was gefunden, Heinrich Clausing (1858-1912):
„Ein weiterer erfolgreicher Geschäftsmann entscheidet sich im ausgehenden
19. Jahrhundert dazu, seinen Lebensmittelpunkt nach Garmisch zu verlegen. Clausing kommt aus einer Brauereifamilie in Berlin und hatte die „Berliner Weiße mit Schuss“ erfunden. Sein Vermögen legt er in Garmisch an, indem er 1891 das wenige Jahre zuvor umgebaute Hotel „Post“, ehemals „Traube“, am heutigen Marienplatz für 180 000 Mark kauft. Er benennt es um in „Clausings Posthotel“. 1904 erhält er das Bürgerrecht in Garmisch.“ (Quelle: „Start ups“, Unternehmer und bürgerliche Zuwanderer im 19. Jh, PDF-Datei mit 5 Seiten).
Seite 20 und Seite 21

Seite 20
Hotel-Restaurant Marktplatz Garmisch
Tel. 2361 | Besitzer: K. Buchwieser
Das gut bürgerliche Haus
Bekannt gute Küche. Schöner, schattiger, gedeckter Garten.
Täglich nachmittags und abends KONZERTE.
Zimmer mit fließendem Wasser.
Pensionspreis 9-12 RM (Reichsmark).
Info: Habe dazu leider nichts gefunden, und das Reichs-Telefonbuch, 40.1935,2 von der Humboldt-Universität zu Berlin wollte nicht laden. Jedoch bin ich auf ein Forum names „Forum Romanum“ gestoßen in der eine Moderatorin names Konnie S. ein Hotel-Adreßbuch des Deutschen Reiches von 1928 gepostet hat. Gleich im ersten taucht auf:
„Hotel-Restaurant Marktplatz, K. Bader | Bestrenommiert. Tel. 361“ Ebenfalls scheint der K. Bader den Gasthof Kainzenfranz zu besitzen. Das ist es soweit aber auch.
Vielleicht gab es einen Wechsel der Besitzer bevor das Buch erschienen ist.
Link: https://504457.forumromanum.com/member/forum/entry_ubb.user_504457.1381650885.1124555806.1124555806.1.hotel_adressbuch_fuers_deutsche_reich_garmisch_partenkirchen-familienforschung_bayern_und.html
(20 Aug. 2015 13:27)
Seite 21
Rundfahrt Nr. 2 | Füssen – Reutte – Gachtpass – Schattwald – Oberstdorf – Sonthofen – Füssen | Empfehlenswerte Tagestour – 150 km (Zugspitzbahn)
Füssen (Grenzübergang nach Tirol), Ulrichsbrücke (Schlicke l. Säuling), Musau, Reutte (Gernspitze, Gachtspitze, Thaneller) Weissenbach, Gachtpass 1.093 m, Gachtbrücke 40 m, Nesselwängle (Grünspitz 2.002 m, Gimpel 2.176 m, Köllespitze 2.240 m), Haldensee (See), Tannheim (Geishorn 2.249 m), Zöblen, Schattwald (Grenzübergang nach Bayern), Oberjoch (Serpentinstrasse)Hindelang (Hochvogel 2.593 m), Sonthofen, Altstetten (Nebelhorn
2.225 m)Schöllang, Oberstdorf (Mädelgabel 2.648 m, Kratzer, Freibergsee, Breitachklamm und Schänzle).
Rückfahrt: Sonthofen, Burgberg (Grünten) Rettenberg, Wertach, Nesselwang, Pfronten (Ruine Falkenstein, Ruinen Freyberg-Eisenberg), Weissensee (See), Füssen an.
Seite 22 und Seite 23

Seite 22
Die Wegbeschreibung wieder als Karte.

Seite 23
Gasthof Pension Weißes Kreuz
Nesselwängle | Tannheimertal
Erstes und ältestes Huas im Ort, neu erbaut, modernst eingerichtet, schöne Fremdenzimmer mit Balkonen und Warmwasserheizung. Bäder im Hause, W. C., schöne, sonnige Terrasse und Garten, großer Speisesaal, gutbürgerliche Küche und vorzüglicher Keller. Ganzjährig geöffnet. Wintersport. Herrliches Skigelände nächst dem Hause sowie prachtvolle kleine und größere Spaziergänge und Hochtouren. 1/2 Stunde vom Haldensee entfernt. Badegelegenheit im See, Kahnfahrt, Autofahrgelegenheit nach allen Richtungen.
– Mäßige Preise.
Näheres durch Prospekt. | Besitzer: Leo Schratz.
Info: Nach einem Geschäftsadressbuch aus dem Jahre 1942 war ein Leo Schrotz (vielleicht Tippfehler als das Heft gedruckt wurde?) Eigentümer des Gasthof Pension Weißes Kreuz (Seite 10). Link (PDF: 21 Seiten): https://www.findbuch.at/files/content/adressbuecher/1942_dr_tuv_ab_ak/9__Geschaeftsadressbuch_Industrie_Handel_und_Handwerk_G.pdf
Da es vom „Findbuch für Victims of National Socialism“ (Fundbuch für Opfer des Nationalsozialismus) stammt, ist es wohl leider möglich das Schrotz den Zweiten Weltkrieg nicht mehr überlebt hat.
Gasthof und Brauerei (Post) ADLER
mit Landhaus Therese
Besitzer: A. Müller & H. Zötler, Rettenberg
am Grünten -:- 806 Meter über dem Meeresspiegel
46 Betten, Große Veranda mit herrlicher Gebirgsaussicht, Schattiger Garten, Schöner Speisesaal, Neues Schwimm- und Sonnenbad. Gut bürgerliche Küche. Brauereiausschank von 1a Spezialbier. Postautoverbindung nach Immenstadt, Oberstdorf, Hindelang und Füssen. MIET-AUTO | AUTO-GARAGE
Fernruf: Oeffentliche Rettenberg.
Prospekt Gratis!
Info: Seit dem 31. Oktober 2022 Geschlossen, laut dem Allgäuer Anzeigeblatt.
Artikel ist vom 4. November, 2022, steckt aber hinter einer Paywall (Link: https://www.allgaeuer-zeitung.de/immenstadt/zoetler-brauerei-gasthof-adler-post-in-rettenberg-ist-geschlossen-103520332). Dann, am 16. November desselben Jahres, kam die Nachricht dass die ehemaligen Betreiber des Rettenberger Gasthofs Adler-Post 200 m umgezogen sind und nun beim Gastholf Engel arbeiten (Link: https://www.allgaeuer-zeitung.de/immenstadt/gasthof-adler-post-in-rettenberg-ehemalige-betreiber-jetzt-paechter-vom-gasthof-engel-103522777).
Seite 24 und Seite 25

Seite 24
Was hier nicht ersichtlich ist: Seite 24 und Seite 25, woran Seite 23 und 26 hängen, ist leider schon lose. Dieser drohende Zerfall hat mich dazu bewegt dieses Heft zu priotisieren, und weil es auch sehr interessant für mich ist wie damals um Kunden geworben wurde und was aus den Geschäften geworden ist.
Oberjoch bei Hindelang bayrisches Allgäu
1.150 m. über dem Meeresspiegel
Höchster bayerischer Erholungsort
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Berggasthaus und Pension
Hochpaßhaus Iseler
Inmitten von Hochgebirge.
Sommererholung. Wintersport. Skilehrer, Skikurse.
Schöner Speisesaal. Garten.
Wochenend Ausflugsort für Vergnügungsfahrten.
Beliebter Touristenaufenthalt. In der Nähe der bekannten
Hochbergrennstrasse.
Staatliche Postautolinien Reutte
Oberjoch, Hindelang und zurück.
Pension von RM 5 an.
Telefon Hindelang 92. Prospekte.
Besitzer: HUGO WALZTHÄNIG.
Info: Das Berggasthaus existiert noch. Seit dem 20. September 2003 von Tochter Manuela übernommen: „Das traditionelle Sporthotel, Restaurant und Café Hochpaßhaus am Iseler in Oberjoch über Bad Hindelang in der Kur- und Ferienregion Oberallgäu, das seit 1937 besteht und seit 35 Jahren im Besitz der Familie Wolfgang und Inge Reichelt ist, ist nun von deren Tochter Manuela Kroll übernommen worden.“ (Link: https://www.ahgz.de/hotellerie/news/hochpasshaus-unter-neuer-leitung-109746)
Auf Seite 14 des Magazins Alpengenuss (2020/2021) stehen noch diese details:
„Iselerstraße 8, 87541 Oberjoch, Tel. 08324-933760
info@hochpasshaus.de, http://www.hochpasshaus.de
geöffnet: täglich 08:00 – 22:00 Uhr“
Link (39 Seiten): https://www.alpgenuss.de/fileadmin/user_upload/_Dokumente/MeinBadHindelang.pdf
Über den Eigentümer Hugo Walzthänig habe ich leider nichts mehr gefunden.
Seite 25
Gasthof zur Post
Schattwald, Tirol
Altbekanntes Haus vom bestem Ruf,
beliebte Sommerfrische,
bekannter Ausflugsort.
nächst der bayerischen Grenze.
Fremdenzimmer, Bäder im Hause.
Eigene Meierei und Forellenfischerei.
Autogaragen. Haltestelle sämtlicher
Postautos Reutte – Hindelang.
Herrliche Wald- und Talspaziergänge. Halbtags-Bergtouren
zu dem Vilsalpsee und Haldensee.
Auskünfte und Prospekte durch den Besitzer
K. Fink.
Info: Den Gasthof gibt es noch. Heutzutage heißt er Alpengasthof Post und zumindest das Gebäude scheint seit 1654 schon zu existieren. Nur a bitzle komische vibes, aber sieht interessant aus. Website: https://alpengasthof-post.at/
Über den Besitzer K. Fink, der wohl Konrak Fink war (S. 11 des Geschäftsadressbuches von 1942), habe ich sonst nichts gefunden (https://www.findbuch.at/files/content/adressbuecher/1942_dr_tuv_ab_ak/9__Geschaeftsadressbuch_Industrie_Handel_und_Handwerk_G.pdf).
Seite 26 und Seite 27

Seite 26
Haller am Haldensee
1.150 Meter über dem Meere
die Perle des Tannheimertales
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Gasthof und Pension Alpenhof
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direkt am See, großer Seegarten
Strandbad – Café-Restaurant
= Grosse Terrasse und grosser Speisesaal =
Der beliebte Ausflugsort
inmitten der beiden Hochgebirgspässe
Gachtpass und Jochbergpass
Telefon Nesselwängle Nr. 1
————————————
Besitzer: Berkmann & Asam
Info: Laut der Website „Kompany“ wurde ein Unternehmen namens „Hotel Alpenhof GmbH“ mit Sitz in Haller am Haldensee am 30.06.2006 gelöscht. Landgericht Innsbruch und die Identifikationsnummer 2264617. Heutzutage findet man auf Google Maps das „Romantik Resort & Spa Der Laterndl Hof wo vermutlich einst das Hotel unten war. Aufgrund der Nähe des Hotels zum See, scheint mir es vielleicht eher das „Via Salina – Hotel am See“ das vielleicht die Stellung übernommen hat.
Link: https://www.kompany.de/p/at/90988g
Ansonsten habe ich nur noch was in einem Adressbuch von 1938 gefunden, wo bei Haller auf Seite 13 in einer Gastwirtschaft die Besitzer Melchers R. und Asam M. aufgelistet sind.
Link: https://www.findbuch.at/files/content/adressbuecher/1938_bsoe_oe_ab/101__Tirol_Gemeinden_A-H.pdf

Foto aufgenommen im Jahr 1957 (Sammlung Risch-Lau, Vorarlberger Landesbibliothek).
(Quelle: Voralberg – Unser Land)
Seite 27
Gasthof und Pension Hüttemühlsee
Reutte (Tirol 856)
Nächster Nähe zu den Königsschlössern. Direkt am See und Wald gelegen, Kahnfahrt und Badegelegenheit, Liegestühle, sehr schöne staubfreie Spaziergänge, beliebte Einkehrstation. Pension mit 30 Betten, schöne helle Fremdenzimmer, behaglich eingerichtet. Volle Pension von 5 Mark an. Proskept durch den
Besitzer Ferdinand Mader.
Info: Über den Gasthof konnte ich leider nichts zufriedenstellendes finden. Daher, kann ich Ihnen leider keine Informationen über den Verbleib oder das mögliche Ende präsentieren.
Gasthof-Cafe-Restaurant Ritter
Tannheim, Tirol 1.097 m über dem Meeresspiegel
Autolinie Reutte – Hindelang, Bahnstation Reutte-Tirol und Sonthofen-Allgäu
HOCHALPINE SOMMERFRISCHE, WINTERSPORT.
DER GASTHOF-PENSION RITTER, beu erbaut und besteingerichtet, bietet IHnen ein behagliches Heim bei mäßigsten Preisen; heizbare Zimmer mit 40 Betten, sonnseitige Balkons, schöne Gesellschaftsräume, Bad, Autogaragen.
Eigene Molkerei, Feinkosthandlung und Fleischhauerei im Hause. Weitere Auskunft bereitwilligst durch den Besitzer
MAG. A. ZITT | Fernruf 3
Info: Wer der Besitzer Mag. A. Zitt war konnte ich nicht herausfinden, aber das Hotel scheint es auch heute noch zu geben. Es ist ein 4-Sterne Hotel das seit 1932 im Familienbesitz der Familie Sonnweber ist. Die Großeltern Maria und Johann Sonnweber legten den Grundstein für das heutige Luxushotel. 1970 übernahm deren Sohn Ernst Sonnweber mit seiner Frau Gerda das Hotel. 1996 kam schon die dritte Generation mit den Geschwistern Sabine und Dr. Thomas Sonnweber. Während der ganzen Zeit über wurde das Hotel erweitert, expandiert und modernisiert. Mehr Informationen auf der Website.
Website: https://hotel-ritter.at/ihre-gastgeber
Seite 28 und Seite 29

Seite 28
Rundfahrt No. 3 | Füssen – Garmisch-Partenkirchen – Mittenwald – Innsbruck – Fernpass – Füssen | Herrliche Tagestour 250 km (Gachtpaß)
Füssen ab (Grenzübergang nach Tirol) Ulrichsbrücke (Schlicke, l. Säuling) Musau, Reutte (Ehrenberger Klause, Thaneller 2.343 m), Heiterwang (Zingerstein 2.205 m), Bichlbach (Bleispitze, Gartner Wand 2.364 m, Grubigstein 2.218 m), Wängle (Daniel 2.126 m), Lähn, Lermoos (Zugspitze 2.964 m, Schwebebahn, Ehrwalder Schanze) Griesen (Grenzübergang nach Bayern Eibsee), Garmich-Partenkirchen (Höllenthalklamm, Partnachklamm, Rissersee, Wettersteingebirge und Karwendelkette, Kainzenbad, Wagenbrechsee, Schmalsee), Mittenwald (Leutaschklamm, Linderspitzen, Sulzleklammspitze, Brunnstein Arnspitze), Scharnitz Pass (Grenzübergang nach Tirol), Scharnitz (Reitherspitze 2.375 m), Seefeld
1.200 m (Wildsee), Zirl im Inntal (Ruine Fragenstein, Martinswand), Innsbruck (Rundfahrt durch die Stadt, Besichtigung der Sehenswürdigkeiten, Hungerburg, Zahnradbahn, etc.) …
(Auf der Seite 30 geht es dann weiter)

Der Bau der Zahnradbahn kostete 22 Millionen Reichsmark und dauerte 2 Jahre lang. Ab Garnisch-Partenkirchen ist sie als Reibungsbahn und ab Grainau als Zahnradbahn unterwegs. 2.500 Arbeiter haben sich dafür zu teils unter widrigsten alpinen Bedingungen abgerackert.
Seit 1930 können Einheimische, Touristen und Touristinnen die Bahn benutzen (Quelle: Zugspitze – Top of Germany)
Seite 29

Die Wegbeschreibung als Karte.
Seite 30 und Seite 31

Seite 30
Rückfahrt: Zirl, Telfs (richtung Mieminger Gebirge), Mieming, Obsteig (l. Siemering 2.098 m), Nassereith, Fernpass (Schloss Fernstein, Ruine Sigismundsburg im Fernsteinsee, Sonnenspitze 2.414 m, Grünstein 2.667 m, Blind- und Weissensee), Biberwier, Lermoos, Lähn (Daniel 2.126 m), Wängle (Grubigstein 2.218 m, Gartner Wand 2.364 m, Bleispitze), Bichlbach (Zingerstein 2.205 m), Heiterwang (Thaneller 2.343 m, Heiterwanger- und Plansee, Ehrenberger Klause), Reutte, Musau (richtung Säuling, l. Schlicke), Ulrichsbrücke, Weisshaus (Grenzübergang nach Bayern), Füssen an.
Seite 31
Gross-Gasthof Breinössl
Innsbruck
Tirol – Maria-Theresienstr. 12-14
Beliebteste, von Reichsdeutschen bevorzugte Einkehrstätte der Landeshauptstadt Innsbruck, an einem der schönsten Punkte der Stadt in der Mitte der Maria-Theresienstrasse, am Knotenpunkt der Strassenbahn und Autobuslinien gelegen. –
Treffpunkt der Einheimischen und Fremden. Gemütliche Speisesäle. Grosser schattiger Gastgarten. Original Wiener Küche. Helle und dunkle Biere vom Fass (ohne Pression) aus dem Bürgerlichen Brauhaus, Innsbruck. Reine naturbelassene Südtiroler Weine.
– 20 Fremdenbetten.
IM KONZERTSAAL
abends täglich:
Im Sommer Tiroler Bauernbühne, Gesang, Musik,
Tanz eines echten Schuhplattlerpaares. Possenspiel.
Im Winter BUNTE BUEHNE.
Sonn- und Feiertage Frühschoppen und Nachmittag-
Vorführungen.
Vorverkauf der Fahrkarten der Seilschwebebahnen
auf das Hafelekar und den Patscherkofel.
Info: Das Breinössl ist ein echter Glücksfall für jene die es lieben alte Fotos anzuschauen um zu sehen wie es früher war, nämlich kein anderes Lokal wurde so gut dokumentiert zu der damaligen Zeit. Es gab auch viele Umbauten: „Weitere Umbauten folgten durch Architekt Franz Baumann im Jahr 1930 und 1952 und 1956 durch Architekt Otto Mayr. Bei dieser Gelegenheit wurde auch die bekannte – für damalige Innsbrucker Verhältnisse – beinahe revolutionäre Mosaik-Säule von Max Weiler geschaffen.“ (Quelle: Innsbruck erinnert sich)
Der Gasthof Breinössl existiert inzwischen leider nicht mehr, aber dafür gibt es noch die Breinössl-Bühne auf der Aufführungen stattfinden: „Mittlerweile befindet sich die Bühne allerdings nicht mehr in der Innsbrucker Innenstadt, sondern hat ihren Standort im Tiroler Jägerheim, in der Ing.-Etzel-Straße 63. Seit 2019 wurden die Vorstellungen aufgrund der Corona-Situation jedoch pausiert.“ (Quelle: Treffpunkt Breinössl – Innsbruck erinnert sich)

Anmerkung: Da in dieser Anzeige von „Reichsdeutschen“ die Rede ist, womit zwischen 1871 und 1945 Bürger des Deutschen Reiches gemeint waren, und Innsbruck in Österreich ist, gehe ich davon aus dass das Heft zwischen 1938 und 1945 entstanden sein muss oder derjenige, der die Anzeige erstellt hat, ein deutschnationaler Österreicher war und schon vor 1938 sich als Reichsdeutscher verstanden hat und dementsprechend geredet.
Seite 32 und Seite 33

Seite 32
Hotel Grauer Bär
Innsbruck
Universitätsstrasse 7 = Telefon 143 und 1648
Altbekanntes, bürgerliches Haus.
Gartenrestaurant, Speisesäle, 150 guteingerichtete Fremdenzimmer,
Centralheizung, Bäder
MITTAGSTATION sämtlicher bayerischer
RUNDREISEAUTOS. Anerkannt vorzügliche Küche.
Besitzer: Franz Innerhofer
Info: Das Hotel gibt es immer noch, eine Historie auf der Website scheinen sie aber nicht zu haben. Nach der 5 -7 zu urteilen, scheinen sie womöglich expandiert zu haben.
Website: https://www.grauer-baer.at/

Seite 33
Hotel Post | Lermoos Tirol – Bekannter Sommer- und Winter-Aufenthaltsort
(300-jähriger Familienbesitz)
100 Betten. Moderner Komfort. Fließendes Wasser.
Haltstelle aller kursmässigen Autos.
Grosse KAFFEE-TERRASSE
mit BLICK auf die ZUGSPITZE.
Mäßige Preise
Telefon-Nr. 1.
Besitzer ENGELBERT JÄGER
Info: Von 1642 bis 1702 war die Erb-Posthalterei Eigentum der Familie Von Sterzinger, übertragen von der Fürsten Thurn und Taxis. Ab 1702 geht das Gasthaus „Zur Post“ in den Familienbesitz von Familie Jäger über, welche das Amt der Anwaltschaft erhalten hatte.
Die „Alte Post“ geht hingegen an die Familie Von Dietrich.
Etwas sehr besonderes ist am 20.03.1790 passiert: Goethe macht Halt in Lermoos.
Im Zweiten Weltkrieg wurde das Hotel Post als Lazarett benutzt.
Ab 1986 übernimmt die Familie Dengg den Betrieb von Elfriede Jäger (geborene Dengg).
Im Jahr 2025 feierte das Postschlössl sein 465. Jubiläum.
Heutzutage ist das Hotel Post Lermoos ein 4-Sterne Hotel.
Mehr Wissen auf der Website: https://www.post-lermoos.at/post-fuer-sie/historie-familie/
Hotel Drei Mohren | Lermoos (Tirol) Luftkurort und Wintersportplatz
Bahnstation – Postautohaltestelle
Tel. Nr. 2 (Dauerverbindung)
Unvergleichlicher Rundblick auf die Zugspitze und Mieminger Gruppe.
Schöner Speisesaal und schattiger Garten.
Feines Familienhotel, Zimmer mit fliessendem Wasser, bestgepflegter
Küche, Spezialität: Loisachforellen, Kaffee, Eis.
Besitzer: GESCHWISTER JEAGER.
Info: Das Hotel existiert noch heute und seine Geschichte reicht zurück bis in das Jahr 1803, als es als Gasthaus begann: „Bekannt unter dem Namen „Drei Mohren“, der sich auf die drei biblischen Weisen aus dem Morgenland bezieht, baut die Familie Jäger den Gasthof auf und führt ihn über lange Zeit. Die beiden Porträts im 2. Stock des Gutshauses zeigen Johann Georg Jäger und seine Frau Martina. In ihre Lebenszeit fallen auch die Besuche des bayrischen Märchenkönigs Ludwig II., der auf seinen Fahrten ins Schloss Fernsteinsee öfters im Gasthof „Drei Mohren“ übernachtete und dabei stets das Zimmer 106 bewohnte.“ (Quelle: Mohr Life Resort) Die Jäger-Töchter waren jedoch kinderlos, weshalb der gesamte Eigentum nach deren Ableben zum Verkauf ausgeschrieben wurde.
Von 1959 bis 1998 war das Hotel in dem Besitz von dem Schweizer Kaufmann Dieter Künstner, der 1960 den Betrieb zu einem modernen Hotel umbaute.
Ab 1998 übernahm seine älteste Tochter Tina den Hotelbetrieb samt Landwirtschaft mit Ehemann Klaus Mantl. Zudem errichtet sie ein Reithalle „zur Ausbildung und Zucht der Westernturnierpferde der Rasse Jac Point Quarters“. Tina Künstner-Mantl selbst ist leidenschaftliche Turnierreiterin in der Königsdisziplin „Reining“.
Im Jahr 2006 wird das umgebaute und erweiterte Mohr Life Resort eröffnet, und vier Jahre später erhält es den „4-Sterne-Superior-Status“.
Website: https://www.mohr-life-resort.at/mohr-life-resort/history
Auf Youtube gibt es ein kurzes Interview (2 Minuten 58 Sekunden) mit Tina Künstner-Mantl, wo sie auch das Raining erklärt: https://www.youtube.com/watch?v=MjolIMBfvhg
Das Interview ist aus dem Jahr 2015.
Seite 34 und Seite 35

Seite 34
Fernstein mit Hospitz
(zwischen Fernpaß-Nassereith), das schönste Fleckchen Erde an der ganzen Paßstraße.
Wanderer, kommst du nach Fernstein, o hemme die Eile des Schrittes
Ruhe am gastlichen Tische, laß trinken Dein Auge die Schönheit!
Schaue hinauf, lieber Wanderer, oder steige hinauf zum alten 7-800-jährigen Schlosse. Dort oben über die hochgewölbte Brücke, durch des Schlosses Torbogen zogen einst Kaiser und Papst, Fürst und Ritter, Mönch und Pilger und das fahrende Volk. Auf der Insel des selten schönen Sees baute Herzog Sigismund um das Jahr 1450 eine Burg, im Tale die kleine Kapelle und gab ihr als Hüter die Ulme. Nun tritt ein unter das gastliche Dach und stärke dich für die Weiterreise. Lieber Wanderer, gute Fahrt!
Info: Das Hospitz, und der Beschreibung wegen, wird wohl das heutige Schlosshotel Fernsteinsee sein. Wie es im Geschichtsteil auf der Website heißt, mit dem Titel Märchenhafte Pracht in Fernstein: „Besonders bemerkenswert beschrieben sind Ludwigs nächtliche Schlittenfahrten, die von einer fast märchenhaften Pracht gekennzeichnet waren. Mit einem goldenen Schlitten, gezogen von vier Schimmeln und begleitet von Vorreitern mit Windlaternen, die ihr gespenstisches Licht in die Winternacht warfen, verkörperte Ludwig eine Gestalt wie aus einer anderen Welt. Diese nächtlichen Ausflüge, führten den König in die ruhige Einsamkeit Fernsteins, wo er sich weit entfernt von den Zwängen seiner Königswürde und den Anforderungen der modernen Welt fühlte. So äußerte er sich einmal folgendermaßen über den geliebten Ort: „Auch für zahllose andere Menschen […] wird eine Zeit kommen, in der sie sich nach einem Lande sehnen und zu einem Fleck Erde flüchten, wo die moderne Kultur, Technik, Habgier und Hetze noch eine friedliche Stätte weit vom Lärm, Gewühl, Rauch und Staub übriggelassen hat.“
Die heutige Besitzerfamilie des Hotels Schloss Fernsteinsee führt das Erbe dieser historischen Begegnungen mit Stolz fort und bewahrt die Geschichten und Traditionen, die Generationen von Adeligen und gekrönten Häuptern hier hinterlassen haben. Ludwigs tiefe Verbundenheit mit Fernstein, einem Ort fern von der modernen Welt, wo Ruhe und Natur im Vordergrund stehen, wird auch heute von jedem erlebt, der diesen Kraftplatz der Ruhe betritt.“
(Geschichte Hotel und Schloss)
Wichtig: Das Hotel hat aber erst wieder ab dem 21. Mai 2026 geöffnet, bis zum 26. September desselben Jahres. Lest euch so lange gerne die Geschichte der Ortes durch!
Website: https://www.fernsteinsee.at/willkommen/

Er wird begrüßt vom dem Herr des Gasthofes und seiner Frau.
Konditorei-Cafe (Tirol)
Alpenhotel „Fernpaß“
Höhenlage 1.227 m, Post Nassereith, Bahnstation Lermoos-Imst
Sommer und Winter, tägliche Postautoverbindung mit dem Hotel.
Vornehmes Familien und Autoclubhotel, in herrlicher Lage, Sonne, See und Wald geeignet für längeren Aufenthalt. Südzimmer und behagliche Gesellschaftsräume. Bad im See und im Hause. Gutes Skigelände bis nach Ostern.
Vor- und Nachsasion bedeutend ermäßigte Preise.
Benzin- und Oeltankstelle =:= Autogaragen
Besitzer: Karl Heel
Info: Das Hotel scheint es inzwischen nicht mehr zu geben. Vielleicht ist ein indirekter Nachfolger das „Rasthaus Zugspitzblick“ am Tiroler Fernpass.
Website: https://segnal.at/restaurants/rasthaus-zugspitzblick-fernpass-tirol/

(Quelle: Voralberg, unser Land)
Eine andere Postkarte die ich noch auf „oldthing“ gefunden habe:


Seite 35
Rundfahrt Nr. 4 | Dreipässefahrt | Füssen-Flexenpaß – Arlbergpaß – Fernpaß – Füssen
Einzigartige Tagestour 250 km
Füssen (Grenzübergang nach Tirol), Ulrichsbrücke (Schlicke, l. Säuling), Musau, Reutte (ins Lechtal, l. Thaneller 2.343 m), Weissenbach, Forchach (v. Hochvogel 2.593 m, l. Knittelkarspitze 2.554 m), Stanzach, Elmen (r. Kimmspitze 2.465 m, l. Wetterspitze), Häselgehr (r. Urbeleskarspitze 2.611 m, Hornbachkette), Elbigenalp, Bach, Holzgau, Steeg, Warth (Strasse steigt bis 1.500 , Landesgrenze von Voralberg), Lech, Zürs (r. Wildgrabenspitze 2.765 m, l. Rigispitze 2.637 m, Beginn der Flexenstrasse),
Flexenpass (am Flexensattel 1.784 m, Valluga 2.811 m, Trittkopf 2.722 m, hochinteressante in den Fels gesprengte Kunststrasse mit vielen Tunnels und Lawinengalerien), Stuben (Kalte Berg 2.900 m),
Arlbergpass, St. Christoph (Peischelkopf 2.415 m), St. Anton (bekannter Wintersportplatz, Stanzertal), Pettneu (r. Hohe Rifler 3.160 m), Schnann, Flirsch, Strengen (Pezinerspitze, Parseierspitze 3.038 m, Schloss Wiesberg, daneben die 86 m hohe Trisannabrücke)
(geht auf S. 37 weiter)
Seite 36 und Seite 37

Seite 36

Die Wegbeschreibung als Karte.
Seite 37
Pians (Talspitze 2.395 m, l. Gatschkopf 2.947 m, Raucherkopf 2.812 m), Landeck im Inntal (Ausgangspunkt ins Engadin und Italien, Schloss Landeck, Schroffenstein).
Rückfahrt: Zams (r. Venetberg 2.513 m, l. Silerspitze 2.462 m, Kronburg), Schönwies (von Tschirgant 2.372 m), Imst (ins Gurgltal), Tarrenz (l. Rauch- und Sinnesberg 2.421 m), Nassereith,
Fernpass (Schloss Fernstein, Ruine Sigismundsberg im Fernsteinsee, Blindsee und Weisensee, Sonnenspitze 2.414 m, Grünstein 2.667 m), Biberwier, Lermoos, Lähn (Daniel 2.126 m), Wängle (Grubigstein 2.218 m, Gartner-Wand 2.364 m, Bleispitze), Bichelbach (Zingerstein 2.205 m), Heiterwang (Thaneller 2.343 m, Heiterwangersee und Plansee, Ehrenberger Klause), Reutte, Musau (r. Säuling, l. Schlicke), Ulrichsbrücke, Weisshaus (Grenzübergang nach Bayern), Füssen an.
Seite 38 und Seite 39

Seite 38
Berghotel Biberkopf, Warth
1.500 m über dem Meer, höchstgelegener Luftkurort Vorarlbergs.
Post und Telephon im Hause.
40 Betten, fliessend kalt und warmes Wasser in allen Zimmern. Ztrhzg (Zentralheizung).
Autogarage. Skilehrer im Hause. Autostation: Lechtal-Flexenpass. Schlittenfahrt von Steeg nach Langen am Arlberg.
Warth ist der schönste, freundlichste Platz der Rundfahrt, der natürlichste Halteplatz.
Warth ist der Treffpunkt der Wege vom Lechtal, Arlberg, Oberstdorf, Kleinwalsertal und vom Bregenzerwald.
Von Warth führen die Wege in die Kargruppe, zum Widderstein, Biberkopf, zum Heilbronnerweg, Mädelgabel, Hohe Licht, Trettachspitze. Durch seine ruhige, windstille Lage ist es zum beliebten Sommerplatz und durch seinen Schneereichtum zu einem bekannten Winterplatz geworden.
Info: Das Berghotel Biberkopf in Warth gibt es noch immer, ab den 5. Dezember 2025 auch Wiedergeöffnet (vermutlich also nachdem dieser Blogeintrag veröffentlicht wurde).
Das Mindestalter ist aber 12 Jahre im Hotel, daher nicht geeignet für Familien mit Kleinkindern. Eine Historie scheinen sie aber nicht auf der Website zu haben.
Dieses Berghotel ist auch ein „4-Sterne Superior Hotel“. Am höchsten sind die Preise vom
26. Dezember 2025 bis zum 2. Januar 2026 (705€ pro Nacht für das günstigste Zimmer mit 25 m²). Am niedrigsten am 11. Dezember für 280€ pro Nacht.
Website: https://www.biberkopf.at/de/
Seite 39
Haus am Tannberg
Lech am Arlberg
Der ideale Höhenluftkurort (1.450 m über dem Meer)
In waldumkränzter Lage
GASTHOF TANNBERG
Das führende Haus am Platze in ruhiger, sonniger, herrlicher Lage mit 70 Betten, fliessend kalt und Warmwasser, Zentralheizung, Bäder, Autogarage, Benzin und Oel-Station.
Erstklassige Wiener Küche – Beste Tiroler Weine
=========================================
Für Touristen mäßige Preise.
Telefon Nr. 2, Telegramm-Adresse:
TANNBERG-HAUS (LECH).
Info: Das Tannberg gibt es ebenfalls noch. Eine „Appartement/Suite 1 für 1-3 Personen“ am 8. Dezember kostet 726€/3 Tage für 40 m² (verteilt auf drei Personen wäre es 242€ pro Person für drei Nächte = 80,60€ pro Nacht pro Person). Allerdings weiß ich nicht, ob Sie 726€ zahlen müssen egal ob nur Sie dahingehen oder noch zwei bis drei mitnehmen.
Bitte erkundigen Sie sich beim Hotel für näheres.
Website: https://www.das-tannberg.at/

(Quelle: https://www.das-tannberg.at/fotogalerie)
Seite 40 und Seite 41

Seite 40
Zürs am Arlberg | Höhenluftkurort 1.720 m über dem Meer
Sporthotel Lorünser
Das neugebaute Haus mit 100 Betten, in dem sich jeder Gast wohlfühlt, hat in allen Zimmern fliessendes warmes und kaltes Waser, Zentralheizung, elektrische Beleuchtung, gegen Süden schöne, geschlossene Glasveranden und eine offene Terrasse. Weiters ein kleines gemütliches Café-Restaurant, ein hübsches Weinstüberl und einen modernen, hellen Speisesaal. Große Autogaragen sowie Oel- und Benzinstation.
Im Sportsgeschäfte des Hotels finden Sie alle Bedarfsartikel und größte Auswahl in Ansichtskarten.
Die eigene moderne Dampfbäckerei und Konditorei des Hotels verbürgt für stets frische Bäckereien.
Besuchen Sie daher auf Ihren Reisen und für längeren Aufenthalt stets das
SPORTHOTEL LORÜNSER
Von S 10.. – d. s. RM 6. – an erhalten Sie schon die volle Pension
(S = Schilling? Demnach: Von 10 Schilling – dass sind 6 Reichsmark -…)
Info: Das Hotel existiert heute noch immer. Das erste mal, als es seine Tore geöffnet hat, war im Jahr 1927 als „eine bescheidene Pension für Skifahrer“. Es wurde von Wilhelm Lorünser erbaut und hat wohl danach schnell an Bekanntheit gewonnen.
Im Jahr 1936 übernimmt den Betrieb Gebhard Jochum, der Landwirt war, nach den Verkauf.
Mit ihm übernehmen es auch Friedrich Schneider (Bruder des berühmten Hannes Schneider), Ernst Skardarasy, Hermann Gunz, Fritz Nohl und Emil Walch. In denselben Jahr entsteht der erste Skilift in Österreich.
Im Jahr 1989 übernimmt Gerhard Jochum Jr. das Hotel. 10 Jahre später wird es besonders wild für das Hotel: „Ein Jahrhundertschnee schneidet Zürs für fast zwei Wochen vollständig von der Außenwelt ab. Das Haus und seine Bewohner überstehen die extreme Situation ohne Beeinträchtigung und gut gelaunt.“
In zwei Jahren wird es dann sein 100-jähriges Bestehen feiern – eine gute Gelegenheit davor und während dem Jubiläum einen Termin zu holen!
Website: https://www.lorunser.com/at/about#history
Die Website ist wirklich gut und professionell gemacht. Wenn ich mal das Geld dazu habe, engagiere ich einen Programmierer und Web-Developer die mir meine eigene Website machen mit Backup. So ein Design wie bei Lorünser macht wirklich Spaß beim browsen!
Seite 41
Oesterreich
Zürs am Arlberg
Flexenpaß
Der ideale Höhenluftkurort
1.724 m über dem Meer
———————————
Hotel „Edelweiss“
Das führende und älteste Haus am Platze,
ruhige und vollständig freie Lage,
ist heute nach vollkommener Renovierung
und Anbauten etc. wohl eines der modernsten Alpenhotels.
Fließendes Wasser. Bäder. Zentralheizung. Photohandlung.
Zentralgarage. Autoboxen. Benzin- und Oelstation. Mietauto.
Erklassige Wiener Küche. Beste Tiroler Weine.
Telefon: Langen a/A. Nr. 2, Zürs a/A Nr. 6.
Telegramm: Edelweiss, Zürs
Besitzer: Engelbert Strolz
Info: Das Hotel existiert heute ebenfalls, und die Website sieht hier auch sehr schick aus.
Als Hotel scheint es das erste mal 1854 geöffnet zu haben. Eine Historie habe ich aber nicht gesehen und hoffentlich nicht übersehen.
Website: https://www.edelweiss-arlberg.at/
Nach der Website her zu urteilen sind beide Hotels sehr gut im 21. Jahrhundert angekommen. Sehr professionell und ansprechend.
Seite 42 und Seite 43

Seite 42
Hotel Post St. Anton am Arlberg Tirol | 1.304 m
Besitzer: Walter Schuler
Erstes Haus am Platze,
Zentralheizung, fliessendes Kalt- und Warmwasser,
Privatbäder, Lichtsignale, Lift, Garage,
Fernsprecher Nr.: 3, (Dauerverbindung)
St. Anton am Arlberg ist der allbekannte und schönstgelegene Sommeraufenthalt und der älteste Wintersportplatz Tirols. Die verschiedenartigsten, herrlichen Waldspaziergänge inmitten von Fichten- und Lärchenwäldern, Höhenwege, Hochtouren und interessante Klettertouren machen St. Anton zu einer hervorragenden Sommerfrische.
Info: Das Hotel existiert heute noch immer, aber die Geschichte/Historie über das Hotel hat keinen Zeitstrahl. Der Bau eines Eisenbahntunnel habe aber das ‚veträumte Dörfchen‘ geweckt: zuerst kamen Besucher nur in den Sommermonaten, und zur Jahrhundertwende wurde auch der Skisport in diesem Ort groß woran das Hotel Post wuchs.
Der Tiroler Architekt Clemens Holzmeister (1886-1983) wird hier hervorgehoben: „Geplant Generationen zu überdauern, beschritt er neue Wege in der Synthese von Tradition und Moderne, von nüchterner Schlichtheit und heroischer Leidenschaft für Baustil und Kunst. Ein Tiroler, bekannt für seinen eigenwilligen Stil und seine expressionistische Ausrichtung.“
Website: https://www.hotel-post.co.at/de/arlberg-hotel-post/geschichte/
Biographie von Holzmeister: https://austria-forum.org/af/Biographien/Holzmeister%2C_Clemens
Unten sehen Sie ein altes Bild des Hotels St. Anton, wie es auf der Website des Hotels vorhanden ist und wovon ich es auch herhabe.

Der erwähnte Eisenbahntunnel ist über 10 km lang und wurde innerhalb von 4 Jahren, von 1880 bis 1884, erbaut. Grabungen fanden gleichzeitig statt, von Westen im Klosertal und von Osten im Stanzertal. Am 19. November 1883 kam es bereits zum Durchstich, anlässlich des Namenstages der Kaiserin Elisabeth. Ein Gedenkstein wurde an dieser Stelle errichtet für diesen großen Moment, seit dem Jahr 2000 wird er in der Bahnsteigunterführung des Bahnhofs St. Anton zur Schau gestellt. Mehr darüber hier: https://innsbruck-erinnert.at/der-bau-der-arlbergbahn-der-bau-des-arlbergtunnels/
Seite 43
Hotel Post Landeck Tirol | Haus 1. Ranges
Besitzer: Josef Gruber
70 Zimmer mit 100 Betten, im Hauptgebäude sämtliche Zimmer mit fließendem Kalt und Warmwasser. Bäder, Touristenzimmer, Grosses Restaurant, Bürgerstube, eigene Kaffee-Konditorei. Gartenterasse * Autogarage, Box, Benzin-, Benzol- und Oelstation, Abfahrt-, Mittag- und Endstation aller Westtiroler Post- und Privatautolinien.
Erstes Mitautounternehmen am Platze
———————————————-
Zusammenstellung von Gesellschaftsfahrten
Tel.-Adr. Posthotel
Info: Das Hotel Post Landeck Tirol scheint es nicht mehr zu geben, zumindest habe ich es nicht auf der Karte gefunden bei der Suchmaschine Ecosia und es tauchen andere Orte auf wie das Post Hotel See in Paznauntal (äußerster Westen von Nordtirol, Österreich).
Im Kommunalarchiv der Gemeinde Landeck konnte ich aber was über den – hoffentlich richtigen – Josef Gruber was herausfinden, hier die Informationen:
Land Tirol Nr. 28
Politischer bezirk Innsbruck
Heimatschein
womit von der Gemeinde Flaurling bestätigt wird, daß
Name Gruber Josef
Charakter oder Beschäftigung Landarbeiter
Alter geb. 23. April 1908
Religion römisch kath.
Stand Ledig
in dieser Gemeinde das Heimatrecht besitzt.
Flaurling, den 29.9.1930
Eigenhändige Unterschrift der Partei: Josef gruber
Für die Gemeinde: Schweigl Bürgermeister, Alois Hellbert
(Quelle: https://tirol.kommunalarchive.at/index.php/at-gema-flaurling-chrf-gaf-gt-hs-gj1)
Laut Google Maps sind die zwei Orte Landeck und Flaurling 1 Stunde 21 Minuten voneinander entfernt, mit dem Auto. Kann sich aber um einen anderen handeln.
Ansonsten wäre das Geschäftsadressbuch von 1942 wieder, dort steht ein Josef Gruber mit einem Hotel in Landeck Tirol:
Landeck i. T. (= in Tirol)
Hotel ‚„Post“. Landeck. Tirol, Besitzer: Josef Gruber
IR Adolf—Hitler-St. 19
(S. 12: https://www.findbuch.at/files/content/adressbuecher/1942_dr_tuv_ab_ak/10__Geschaeftsadressbuch_Industrie_Handel_und_Handwerk_H-J.pdf)
Vielleicht ist er umgezogen, oder es sind zwei völlig verschieden Personen.

Seite 44 und Seite 45
Endspurt! Die letze Rundfahrt geht über 5 Seiten, eine davon ist die Karte.

Seite 44
Rundfahrt Nr. 5 – Südlandsfahrt | Füssen – Fernpaß – Landeck – Finstermünz – Meran – Bozen – Brenner – Innsbruck – Fernpaß – Füssen | Schönste und interessanteste zwei Tagestour ca. 500 km
Füssen ab (Grenzübergang nach Tirol), Ulrichsbrücke (Schlicke, l. Säuling), Musau, Reutte (Ehrenberger Klause, Thaneller 2.343 m), Heiterwang (Zingerstein 2.205 m), Bichlbach (Bleispitze, Gartner Wand 2.364 m, Grubigstein 2.218 m), Wängle (Daniel 2.126 m), Lähn, Lermoos (l. Ehrwald, Zugspitze), Biberwier, Fernpaß (Blind- und Weißensee, Grünstein 2.667 m, Sonnenspitze 2.414 m, Ruine Sigismundsburg im Fernsteinsee, Schloß Fernstein), Nassereith (r. Rauch- und Sinnesberg 2.421 m), Tarrenz, Imst (Tschirgant 2.372 m), Schönwies (r. Silberspitze 2.462 m, Kronburg), Zams, Landeck ins Engadin (l. Venetberg 2.515 m, eiserne Brücke durch Tullenau), Pruß (Edelsitz Thurm in der Breite, r. ob. Ruine Landeck) Ried (Sigismundsburg und Einsiedelei Loretto, l. zerfallene Christianakirche) …
Seite 45
… Tösens, Lavairsch, Pfunds (l. Glockthurm 3.356 m, r. Pitz Mondin 3.147 m, Cajetanbrücke), Finstermünzpaß (3 Tunnels, 2 Lawinengalerien, Fort Nauders), Nauders (Schloß Naudersberg, vorn der Ortler 3.905 m), Reschen-Scheideck (Grenzübergang nach Italien, Etschthal, Wasserscheide (zwischen Inn und Etsch, um die Straßenhöhe die Etschquelle), Reschensee), Graun (vorne die gewaltige Ortlergruppe, durch die Malser Heide, Mittersee), St. Valentin a. d. H. (Haider See, westlich der Zerser Wasserfall, r. ob. Schloß Fürstenberg und Benediktiner Abtei Marienberg), Mals, Tartsch (r. Stadt Glurns), Schluderns (Schloß Churburg), Spondining (r. Abzweigung der Stilfserjochstrasse, Schloß Lichtenberg und Schloß Prad, l. Lütznerspitze 3.203 m), Eyers, Laas (berühmter Laaser Marmor), Cortsch, Schlanders (l. Mastaunspitze 3.200 m, Ruine Morter), Latsch (interessante Kirchen- und Edelsitze, Schloß Monton, Wein und Edelkastanien, schöner Ausblick ins untere Vintschgau). Castelbell (l. Trumserspitze 2.910 m, Ruine Castelbell Stammsitz der Grafen von Hendl), Tschars, Staben (am Ausgang des Schnalser Thales Burg Javal, l. Gfallwand 3.091 m, r. Hochwart 2.607 m), Naturns (Schloß Hochnaturns), Rabland (l. Partschins, Schloß Tirol früher Sitz der Grafen von Tirol), Meran (südlicher Kurort am Fuße des weinbewachsenen Küchelberges. Führung durch die Stadt. Besichtigung der Sehenswürdigkeiten. Uebernachten).
Seite 46 und Seite 47

Seite 46
Die Wegbeschreibung von S. 44-48 als Karte.

Seite 47
Rückfahrt: Mais (Ober- und Untermais, l. die Burgen Katzenstein und Fragsburg, r. das Valtschauerthal l. Rohstein), Burgstall (r. d. Etsch, viele Schlösser und Burgen, über die Compatsch), Gargazon, Vilpian (an der Einmündung des Möltener Tales, vorbei an Raupenbühel), Terlan (Schloss Maultasch, Siebeneich, recht. der Buchberg, Greifenstein), Gries (vom Etschtal ins Eisackthal), Bozen (alte weinumkränzte Handelsstadt, viele Sehenswürdigkeiten, Führung durch die Stadt), Blumenau (Schloss Karneid, r. Rosengartenspitze 2.998 m, Kesselkopf 3.002 m, l. am Ritten Trostburg), Atzwang, Kolmann (Weidbruck), Klausen (Kloster Säben, Edelsitz Velthurn) Brixen (südl. Kurort, Sitz des Fürt-Bischofs, verschied. Sehenswürdigkeiten), Vahrn (Ruine Salern, schön. Kastanienhain, Hochferner), Franzenfeste (Festung, am Ausgange des Pusterthals Kloster Neustift, l. die Brixner Klause), Au (I. die Penser Alpen, r. das Pfundersen Gebirge), Mauls (vorn Tribulanspitze 3.103 m), Freienfeld (l. Zuckerhüttl 3.511 m, Sonklarspitze 3.476 m, Schloss Sprechenstein), Sterzing (interessante alte Stadt, Abzweigung zum Jauffenpaß, Schloß Straßberg), Gossensass (bekannter Sommer- und Winterkurort, r. Amthorspitze 2.751 m, die Bahn macht hier einen großen Bogen), …
Seite 48 und letzte Werbeanzeigen

Seite 48
Schelleberg, Brennerbad (Quelle 16°, zweithöchster Schienenpunkt Europas 1.370 m, höchster Punkt Brennerpass), Brennersattel (Grenzübergang nach Tirol, l. Brennersee), Gries, Stafflach (ins Sillthal, r. Kraxentrager 3.000 m), Steinach, Martei (l. Waldrasterspitze 2.719 m, r. Kreuzspitze 2.751 m, Patscher Kofel 2.268 m, Berg Isel), Innsbruck (Besichtigung der Stadt und Sehenswürdigkeiten) ;
Zirl, Telfs (r. Miemminger Gebirge), Miemming, Obsteig (l. Siemmering 2.098 m), Nassereith, Fernpaß (Schloß Fernstein, Ruine Sigismundsburg im Fernsteinsee, Sonnenspitze 2.414 m, Grünstein 2.667 m, Blind- und Weissensee), Biberwier, Lermoos (Zugspitze), Lähn (Daniel 2.126 m), Wängle (Grubigstein 2.218 m, Gartner Wand 2.364 m, Bleispitze), Bichlbach (Zingerstein 2.205 m), Heiterwang (Thaneller 2.343 m, Heiterwanger- und Plansee, Ehrenberger Klause), Reutte, Musau (r. Säugling, l. Schlicke), Urlichsbrücke, Weißhaus (Grenzübergang nach Bayern) Füssen an.
=== Das Ende der 5. und letzten Rundfahrt dieses Heftchens ===
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Fremden- und Touristen-zimmer und Bäder zu mäßigen Preisen.
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Info: Den Gasthof scheint es inzwischen nicht mehr zu geben, aber er hat wohl einem Josef Pillon gehört nach einem Meraner Adressbuch aus dem Jahr 1921.
Link: https://josefauer.com/josef-pillon-eigentuemer-pillon-rungg-gasthaus-gasthaus-hotel-und-pension-wasserlauben-104-adressbuch-meran-1921/
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Info: Hanomag war mal ein deutscher Autohersteller der aber leider schon lange nicht mehr existiert. Aber es gibt immerhin eine sehr schöne Website die auch die Fahrzeuge von weniger bekannten Vorkriegs-Autobauer archiviert hat. Von ihnen habe ich auch die Information und was ich vermute welches das Auto in der Anzeige war.

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Die Reklame wurde um 1930 veröffentlicht.

Und so schön sah das Auto aus. Bildschreibung von der Website: „Hanomag 3/16 oder 4/20 PS Limousine, Bauzeit: 1929-31“ (Quelle: https://vorkriegs-klassiker-rundschau.blog/bildergalerie-nach-marken-3/adler-2/)
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Und das war es von meiner Seite! Vielleicht hat Sie dieser Eintrag auch zu einer Rundreise inspiriert, oder zumindest das besuchen des einen oder anderen Hotels oder Gasthofes.
Das Auto gibt es zwar noch gebraucht, aber da werden Sie einiges an Mühe und Arbeit reinstecken müssen damit es weiterfährt bzw. wieder fährt – je nach Zustand.
Noch einen schönen Tag und eine wunderschöne Weihnachtszeit!
PDF-Datei des Heftchen (ohne die Ergänzungen dieses Blogeintrags)
27 Seiten

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